Eichenauer beweisen Organisationstalent

Merkur CUP startet mit Vorrundenturnier in Eichenau - Große Aufregung bei den Nachwuchskickern

Die Freude, endlich wieder bei einem Turnier gegeneinander spielen zu können, war den jungen Kickern deutlich anzumerken.
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Die Freude, endlich wieder bei einem Turnier gegeneinander spielen zu können, war den jungen Kickern deutlich anzumerken.

Nach zwei Jahren meldete sich der Merkur CUP aus der Corona-Pause zurück. Los ging‘s mit dem Vorrundenturnier in Eichenau.

Eichenau – Klar war das Weiterkommen wichtig in der ersten Vorrunde des MerkurCUP seit drei Jahren. Und die jungen Kicker vom TSV Alling, FC Landsberied, FC Eichenau, SC Maisach, Grün-Weiß Gröbenzell, TSV Jesenwang, TSV Geiselbullach und TSV Gernlinden freuten sich auch mächtig über das Erreichen der nächste Runde. Aber die lange coronabedingte Pause machte mit den Teilnehmern außerdem noch etwas anderes.

Große Aufregung bei den jungen Kickern

„Die Jungs waren mächtig aufgeregt“, erzählt Dominik Wattenberg, wie er bei seinen Spielern vom TSV Alling die letzten Tage erlebt hatte. Víele Monate lang mussten sie die Füße still halten, zumindest beim Fußball. Er selbst habe sich von der Aufregung anstecken lassen, gibt Wattenberg gerne zu. „Aber irgendwann haben wir uns entschieden, der Vorfreude freien Lauf zu lassen.“

Ähnlich ging’s bei den Sportkameraden vom FC Aich zu, wie deren Coach Sebastian Stangenberg berichtet. Ihr Mittel gegen zu großes Lampenfieber waren ein paar Testspiele, um in den Rhythmus zu kommen. Trotzdem habe man dem MerkurCUP entgegengefiebert. „Endlich wieder in einem Turnier stehen, in einem Wettbewerb stehen, Kräfte messen“, beschreibt Stangenberg die Motivation seiner Spieler. Zudem helfe nichts besser, Lockdown oder Homeschooling zu vergessen als der Sport.

Auch abseits des Platzes hatten die Nachwuchs-Sportler viel Spaß.

Vom FC Landsberied berichtet Trainer Lars Nolte, dass man sich schon noch einmal damit beschäftigt hat, dass es keine Abstands- oder Maskenregeln gibt. „Da sind andere Spieler, Kinder aus anderen Schulen, die man nicht kennt.“ Die Unsicherheit sei verständlich, so Nolte. Man habe sich mit jedem Spieler darüber unterhalten, der es wollte. Letztendlich konnten aber die Landsberieder den Vorrundentag genießen. „Die Burschen haben das von Spiel zu Spiel immer besser hinbekommen“, freute sich Nolte.

Eichenauer beweisen Routine bei der Organisation

Ohne Sorgenfalten sowie in bewährter Sorgfalt und Routine verlief die Vorrunde auch für die Organisatoren vom FC Eichenau. Aufregung oder ein größerer Aufwand habe nicht geherrscht, informierte FCE-Jugendleiter Andreas Tretschok. Gefreut habe sich das Organisatons- und Helferteam schon auch, dass endlich wieder losgehe mit richtigen Turnieren. „Aber wenn man so etwas schon öfter organisiert hat, nimmt man den Plan aus der Schublader und aktualisiert ihn halt ein wenig.“ Beschränkungen gab es nicht mehr zu beachten. Aber von Seiten des FC Eichenau stellte man doch noch Masken zur Verfügung. (Hans Kürzl)

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