Puchheim und 1860 im Finale

Merkur CUP: Starnberg verpasst Finale in Unterhaching - MTV Berg wird Siebter

Kleine Pokale gab es beim Merkur CUP für die FT Starnberg, die in ihrem Bezirksfinale Platz drei belegte.
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Kleine Pokale gab es beim Merkur CUP für die FT Starnberg, die in ihrem Bezirksfinale Platz drei belegte. 

Der FT Starnberg hat die Chance auf das große Finale knapp verpasst. Im Halbfinale unterlagen sie den Gastgebern aus Puchheim mit 1:2.

Starnberg/Berg – Mit dem dritten Platz hat die FT Starnberg 09 das in Puchheim ausgetragene Bezirksfinale C des Merkur CUP abgeschlossen. Doch dem Turnierverlauf nach war mehr drin – insbesondere mit Blick auf das dramatische Halbfinale gegen den gastgebenden FC Puchheim. Tränen flossen im Starnberger Lager nach der 1:2-Niederlage ob der verpassten Chance, ins große Finale einzuziehen, das am 16. Juli in Unterhaching stattfindet. „So viel Dusel kann man doch gar nicht haben“, ließ einer der Spieler seiner Enttäuschung freien Lauf.

So ganz unwidersprochen stehen lassen wollte das Coach Erhan Tikves nicht: „Wir haben die ersten sechs Minuten verpennt“, stellte er fest. In zwei Situationen hatten das die kämpferisch starken Puchheimer zur 2:0-Halbzeitführung genutzt, Nach dem Seitenwechsel warfen dann die Starnberger all ihre spielerischen Möglichkeiten in die Waagschale. Doch zu mehr als zu dem Anschlusstreffer von Leo Benkert und einem fast ständigen Anrennen sollte es nicht mehr reichen. „Vielleicht hat es eine Rolle gespielt, das wir vom Vortag ein anderes Turnier noch in den Beinen hatten“, so Tikves. Immerhin konnte er im Spiel um Platz drei mit dem 10:2 über Rot-Weiß Klettham-Erding eine gute Reaktion feststellen.

Seine Favoritenrolle bestätigte 1860 München in den entscheidenden Partien eindrucksvoll. Im Halbfinale besiegten die Löwen Klettham mit 13:0, im Finale die ebenfalls für Haching qualifizierten Puchheimer mit 10:0. Den ESB-Fairnesspreis verdiente sich der TSV Rott, nach einem 1:0 gegen SE Freising Fünfter. Siebter wurde der ESV München, Achter wurde der FC Deisenhofen.

Die E-Jugend des MTV Berg

Lediglich Rang acht belegten die E-Junioren des MTV Berg, die am Sonntag im Bezirksfinale D zum Merkur CUP 2022 in Bad Tölz angetreten waren. „Es war auch für meine Jungs eine schöne Erfahrung, auch wenn sportlich sicher noch Luft nach oben gewesen wäre“, lobte Jugendleiter und Coach André Wopper den Auftritt seiner Truppe insgesamt.

Für das große Merkur CUP-Finale am 17. Juli in Unterhaching hatten sich in Bad Tölz die hochfavorisierten E-Junioren der SpVgg Unterhaching sowie die des ASV Dachau qualifiziert. Der Hachinger Präsident Manni Schwabl, seit 2017 ständiger Schirmherr des Merkur CUP, war selbst vor Ort und sagte: „In Unterhaching wird der Merkur CUP auch weiterhin hoch gehalten.“ Ganz unabhängig davon, dass bei manchem Verein der Eindruck entstehen könnte, dass die Wertigkeit des Cups nicht mehr ganz so groß sei.

Wesentlich mehr Sorgen als die mäßige Platzierung beim Turnier in Bad Tölz machte Wopper der Ausfall seines Kapitäns Maxi Gedrich: „Der ist schwer umgeknickt und konnte nicht mehr weiterspielen. Da wird erst eine genauere Diagnose zeigen, wie schwer die Verletzung ist.“ Ansonsten war der Trainer voll des Lobes über das Tölzer Turnier: „Das war heute wirklich ein super Fußballtag, bei dem alles gepasst hat.“

Die E-Jugend der FT Starnberg.

Beeindruckend war auch die gezeigte Fairness insgesamt. So habe er auch im Merkur CUP schon ganz andere Spiele erlebt: „Da ging es wesentlich ruppiger zur Sache. Das heute war einfach eine schöne Erfahrung für meine Burschen.“

Berichte zu den beiden Bezirksfinals der FT Starnberg und des MTV Berg am Wochenende lesen Sie auch in der heutigen Ausgabe im Hauptsport auf den Seiten 24 und 25. (Hans Kürzel/Ewald Scheitterer)

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