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Merkur CUP: 4:0 im Spiel um Platz 3 - FFC Wacker München zeigt ganze Klasse

Lachten wieder: Die Wacker-Spielerinnen mit Dirk Lehner, Geschäftsführer vom Premium-Partner und Merkur CUP Ausrüster uhlsport und Manfred Schwabl.
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Lachten wieder: Die Wacker-Spielerinnen mit Dirk Lehner, Geschäftsführer vom Premium-Partner und Merkur CUP Ausrüster uhlsport und Manfred Schwabl. Foto: schlaf

Der Rekordsieger FFC Wacker München schaffte es dieses Jahr nicht ins Finale. Im Spiel um Platz drei schossen sich die Kickerinnen den Frust von der Seele.

Unterhaching – Was für ein Spiel: Mit einem 4:0 Sieg im Duell um Platz drei trösteten sich die Spielerinnen des FFC Wacker München über das verlorene Elfmeterschießen im Halbfinale gegen Penzberg hinweg. Beachtlich: Das 4:0 war der höchste Sieg bei den Mädchen an diesem Tag und der zweithöchste, wenn man auch die Spiele der Jungen berücksichtigt.

Nicht weniger beachtlich ist folgender Umstand: Der Sieg gelang gegen die SG Röhrmoos/Schwabhausen, die ein sehr starkes Turnier gespielt hatte. Im Halbfinale hatte sie ebenfalls nur im Achtmeterschießen gegen die späteren Siegerinnen des TSV Schäftlarn verloren und in der Vorrunde kein einziges ihrer drei Spiele verloren.

Wacker-Trainerin Elenena Zimmermann war dem dem Auftritt ihres Teams im letzten Spiel daher sehr zufrieden: „Da haben wir noch mal gezeigt, was wir können.“ Außerdem erläuterte sie, dass es für die Mannschaft schwer gewesen sei, weil sowohl die Kapitänin als auch die Torhüterin Corona-bedingt gefehlt hätten. Wichtig seien ohnehin die Erfahrungen, die die Spielerinnen gesammelt hätten. „Die viele Praxis bei so einem Turnier ist einfach wichtig und zusammen zu verlieren und mal nicht zu gewinnen ist auch ein Erlebnis, dass sehr wichtig ist.“

Letztendlich zufrieden waren so nicht nur die Spielerinnen Wackers auf dem dritten Platz, sondern alle. Denn sie waren nicht nur ohnehin schon unter den besten Mannschaften des Turniers, sondern erlebten auch einen einmaligen Fußballtag.

So auch die Teilnehmerinnen des ESV München auf dem siebten Platz. Minutenlang nach dem letzten Spiel standen Spielerinnen und Trainer zusammen im Kreis und besprachen den Turniertag. „Wir haben nur noch mal besprochen, dass sie stolz sein können auf sich und das genießen sollen“, erläuterte Tobias Zenz. Stolz können die Nachwuchstalente nicht nur sein, weil sie die siebtbeste Mannschaft des Mädchenturniers wurden, sondern auch weil sie die erste Mädchen-Mannschaft ihres Vereins, des ESV, überhaupt sind, die es in den Finaltag des Merkur CUP geschafft hat.

„Es war schon anstrengend, aber auch sehr cool in diesem Stadion“, bilanziert Marie vom ESV den historischen Tag für Mädchenfußball bei ihrem Verein. Die Elfjährige spielt meistens im Mittelfeld und hält fest, warum sie Fußball mag: „Weil es ein Mannschaftssport ist und man zusammen verliert und gewinnt.“ (Thomas Jensen)

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