Platz sieben für die SG

Merkur CUP: SG Hausham verkauft sich gut beim Bezirksfinale in Heimstetten

Mit gespannten Blicken verfolgte die SG Hausham mit ihren Trainern das Geschehen auf dem Rasen.
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Mit gespannten Blicken verfolgte die SG Hausham mit ihren Trainern das Geschehen auf dem Rasen. Fotos: Sven Leifer

Die SG Hausham konnte in einer starken Gruppe keinen Erfolg einfahren. Am Ende können sich die Junioren aber über eine gute Leistung und Platz sieben freuen.

Hausham/Heimstetten – Es war ein mehr als schweres Los, das die SG Hausham mit ihren Gegnern beim Bezirksfinale B des Merkur CUP 2022 zog. Allen voran Gastgeber Heimstetten als Sechster der ewigen Bestenliste des größten E-Junioren-Turniers der Welt. Dazu mit TSV Neuried und TSV Zorneding zwei Teams, die gerade einen Lauf haben und allein in ihren Meisterschaftsgruppen das ganze Jahr über anders gefordert sind als der Spitzenreiter im Oberland.

Der musste zwar Lehrgeld zahlen, was die Ergebnisse angeht, doch insgesamt habe man sich „super gut geschlagen“ resümiert Trainer Veith Bremer die letzte Etappe im Erlebnis Merkur CUP. Mit einem 4:3 gegen den TSV Weilheim verabschiedeten sich die kleinen Knappen als Siebter und strahlten über die verschwitzten Gesichter, als bei der Siegerehrung jeder seinen eigenen kleinen Merkur-CUP-Pokal überreicht bekam.

Einen Ehrenplatz dürfte dieser inzwischen nicht nur bei Emir Ay bekommen haben. Er war es, der im Platzierungsspiel den Ausgleichstreffer zum 1:1 erzielte und damit die Haushamer im Spiel hielt. Die Entscheidung musste im Achtmeterschießen fallen, und da zeigte sich die SG nervenstark.

Eingekesselt: Gegen Tagessieger Zorneding (in Rot) warfen die Spieler der SG Hausham alles in die Waagschale.

„Alle drei trafen sicher vom Punkt“, freute sich Trainer Bremer über den coolen Auftritt von Sebastian Ehrl, Emir Ay und seinem Sohn Jakob, während der dritte Schütze aus dem Pfaffenwinkel vergab. So war der Jubel beim Team noch ein gutes Stück lauter als zuvor, als Schuss um Schuss ins Netz ging und das Abenteuer Merkur CUP mit einem Sieg endete.

„Das letzte Spiel war auch unser bestes“ ordnet Bremer die Partie gegen Weilheim ein. Nach den erwartbaren Niederlagen gegen Neuried (0:3), den späteren Tagessieger Zorneding (0:2) und Gastgeber Heimstetten (0:5) war Hausham noch einmal voll motiviert, um sich ordentlich zu verabschieden. Es entwickelte sich ein sehr faires, ausgeglichenes Spiel, in dem beide während der regulären Spielzeit ihre Chancen auf den Sieg gehabt hätten.

Konzentrierte Aktionen zeigten beide Teams.

Zufrieden waren Veith Bremer und sein Trainerkollege Werner Bentenrieder aber nicht erst mit dem Abschlussspiel. „Hier dabei zu sein war ein riesiger Erfolg“, lautet ihr Fazit. Und wenngleich man die Überlegenheit der individuell und mannschaftlich sehr starken Gegner anerkennen musste, gefiel ihnen doch, dass Agnes und Johannes Zanstra, Kilian Stahl, Lukas Meier, Thomas Keßlinger, Jakob Brehmer, Emir Ay, Sebastian Ehrl, Marinus Müller und Maxi Pfingsten auch beim Bezirksfinale niemals aufsteckten, sondern versuchten, dagegenzuhalten.

Selbst, wenn das nicht von Erfolg gekrönt war, akzeptierten sie die sportliche Niederlage und ließen die Köpfe nie hängen. Vielmehr sogen alle miteinander die besondere Atmosphäre in einem mustergültig organisierten und von allen Mannschaften fair geführten Turnier auf schöner Anlage auf. Und als sie realisierten, dass der Traditionsverein aus dem Oberland in 28 Jahren Merkur CUP erst dreimal den Sprung ins Bezirksfinale geschafft hatte, wurde den Kindern erst richtig bewusst, was sie geschafft hatten. Nicht nur Merkur-CUP-T-Shirt und -Pokal werden sie noch lange daran erinnern. Gleichzeitig passt es zum Aufwärtstrend der SG Hausham in allen Altersklassen. (Heidi Siefert)

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