Haching holt souveränen Turniersieg

Merkur CUP: Haching erreicht Finale - FC Deisenhofen ist raus

Den Merkur CUP im Herzen: Haching-Boss Manfred Schwabl (l.) und Gesamtturnierleiter Uwe Vaders.
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Den Merkur CUP im Herzen: Haching-Boss Manfred Schwabl (l.) und Gesamtturnierleiter Uwe Vaders.

Die SpVgg ist aller Erwartung nach ins große Finale eingezogen. Der FC Deisenhofen verpasste dagegen im Bezirksfinale in Puchheim den Sprung ins Finale.

Unterhaching/Deisenhofen – Die SpVgg Unterhaching ist – wie erwartet – ins große Finale des Merkur CUP 2022 eingezogen, das am Samstag, 16. Juli, im Unterhachinger Sportpark ausgetragen wird. Der FC Deisenhofen ist dagegen ausgeschieden. „Bis zum Halbfinale bin ich Schirmherr, dann nur noch Vereinspräsident“, sagte Manni Schwabl am Sonntag beim Bezirksfinale D in Bad Tölz. Nachvollziehbar, kämpften dort doch seine eigenen E-Junioren um den Einzug ins große Finale am 17. Juli im heimischen Sportpark.

Schwabl betonte „dass man in Unterhaching den Merkur CUP weiter hoch halten will“. Ganz unabhängig davon, dass bei manchem Verein der Eindruck entstehen könnte, dass die Wertigkeit des Cups nicht mehr ganz so groß sei. Und die E-Junioren der SpVgg enttäuschten ihren Präsidenten nicht. Mit drei klaren Siegen zogen sie glatt durch die Gruppenphase der Vorrunde. Im entscheidenden Halbfinale standen sie dann dem TSV Dorfen gegenüber, der ebenfalls mit 2:0 (1:0) niedergehalten wurde. Vor dem Finale in Bad Tölz trat Schwabl dann noch einmal ans Mikrofon und erklärte: „Möge der Bessere gewinnen. Ich gehe davon aus, dass das wir sind.“ Und seine Burschen enttäuschten den Präsidenten dann auch nicht und gewannen auch gegen den ASV Dachau, diesmal mit 2:1 (2:0).

Für den FC Deisenhofen war im Bezirksfinale C in Puchheim dagegen Endstation. „Es ist leider schlecht gelaufen, aber wir haben viel gelernt.“ Aushilfstrainer Manfred Zotz wollte den letzten Platz beim Bezirksfinale C des Merkur CUP in Puchheim nicht unnötig schön reden. Der Auftakt mit dem 0:2 gegen den späteren Halbfinalisten FT Starnberg hatte noch Hoffnung auf ein besseres Abschneiden gemacht. Doch dann wurden die Niederlagen klarer: 0:5 gegen den TSV Rott und 1:5 gegen zweiten Halbfinalisten der Gruppe, Rot-Weiß Klettham-Erding. Daran konnte selbst der tapfer haltende Keeper Julian Gologan nichts ändern. Immerhin zeigten die Deisenhofener in allen Partien eine gute Moral und den Willen zumindest zu dem einen oder anderen Treffer zu kommen. Niklas Reischl war dieses kleine Erfolgserlebnis im letzten Gruppenspiel vorbehalten. „Die Jungs haben alle gut gekämpft“, zog Coach Zotz sein Fazit. „Beim nächsten Mal machen wir es besser“, fügte er noch an.  (esc/hk/rg)

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