Finalsieg gegen SV Waldperlach

MERKUR CUP - Nach Auftakt-Niederlage - Löwen-Nachwuchs triumphiert

Das Siegerteam der Löwen umringt von CUP-Gründer Heinz-Peter Birkner, CUP-Gesamtleiter Uwe Vaders, Uhlsport-Chef Dirk Lehner, ESB-Prokurist Jürgen Hitz, ESB-Geschäftsführer Marcus Böske, Löwen-Präsident
Robert Reisinger, Löwen-Vizepräsident Hans Sitzberger und Haching-Präsident und Schirmherr Manfred Schwabl.
+
Das Siegerteam der Löwen umringt von CUP-Gründer Heinz-Peter Birkner, CUP-Gesamtleiter Uwe Vaders, Uhlsport-Chef Dirk Lehner, ESB-Prokurist Jürgen Hitz, ESB-Geschäftsführer Marcus Böske, Löwen-Präsident Robert Reisinger, Löwen-Vizepräsident Hans Sitzberger und Haching-Präsident und Schirmherr Manfred Schwabl.

Den 28. Merkur CUP konnten die Junioren des TSV 1860 München für sich entscheiden. Die Löwen sind somit Rekordsieger des Turniers vor dem FC Bayern München.

Unterhaching – Der Sieger des größten E-Jugend-Turniers der Welt ist ein alter Bekannter. Nach einer spannenden Merkur CUP Endrunde waren die Favoriten des TSV 1860 München einfach nicht zu stoppen. Doch ganz so leicht war der Weg der Löwen nicht.

In der Gruppenphase traf man auf die Debütanten aus Waldperlach. Kaum 20 gespielte Minuten später war die erste Merkur CUP Niederlage der 1860er besiegelt. Die Gruppe wurde „nur“ auf Rang zwei abgeschlossen. „Man hat schon auch am Anfang des Turiners die Anspannung der Jungs gemerkt“, so Siegertrainer Ludwig Dietrich.

Vielleicht fungierte der kleine Schock in der Gruppenphase auch als Weckruf für die Blau-Weißen. Der restliche Turnierverlauf war makellos. Nach zwei ungefährdeten Siegen und eben dieser einen Niederlage stand nämlich schon im Halbfinale das Spiel der beiden „Großen“ auf dem Plan.

Gegen die Gastgeber aus Unterhaching ließen die Löwen nichts anbrennen und setzten sich letztlich mit 2:0 durch. Gegner im Finale – wie könnte es auch anders sein –, war natürlich der SV Waldperlach - der hollywoodreife Turnierverlauf war perfekt.

Vor den Augen von Präsident Robert Reisinger steigerte sich die U 11 der Sechziger allerdings immens. Für Trainer Ludwig Dietrich hatte die Leistungssteigerung auch viel mit dem Spielverlauf zu tun: „Im Finale waren wir nach 20 Sekunden vorne, das hat uns natürlich in die Karten gespielt.“ Kurz darauf legten die Mini-Löwen auch schon das 2:0 nach. Nach dem dritten Treffer, der direkt nach der Halbzeit folgte, war bereits ein wenig die Luft raus. Das 4:0 besiegelte dann sowohl das Ergebnis als auch den elften Erfolg der TSV 1860 München in der Geschichte des Merkur CUP.

Einen weiteren Grund für den so dominanten Finalsieg machte der Löwen-Coach in der Einstellung seiner Spieler aus: „Vielleicht wussten die Jungs auch im Halbfinale und Finale, dass es ums Ganze geht, und wollten sich noch einmal für das ganze Jahr belohnen.“ So oder so standen am Ende also die verdienten Sieger ganz oben. Angefeuert von den vielen Fans ließen die Spieler nach dem Abpfiff auch ihren Emotionen freien Lauf. Die Jung-Löwen lagen sich in den Armen und feierten ausgelassen. Es waren sogar ein paar Freudentränen zu sehen, die über die Wangen liefen.

Überlegen: Das Auftreten der Löwen im Finale.

Mit dem Erfolg zog man als Rekordsieger an der Jugend des FC Bayern München, die in diesem Jahr nicht am Merkur CUP teilnahm, vorbei. Die Löwen haben nun zwölf Mal triumphiert, der große Nachbar „nur“ zehn Mal. Schön zu sehen war auch die Art und Weise, wie der gesamte TSV sich präsentierte. Ob im Umgang mit gegnerischen Spielern, den Schiedsrichtern oder auch im eigenen Miteinander war eine gewisse Art von Professionalität und Respekt zu bestaunen. Auch während der Siegerehrung gab es wie von einigen anderen Teams noch ein paar dankende Worte, gerichtet an Gastgeber, Mitstreiter und Fans.

Übergeben wurden Pokal und Preis von 1860 Präsident Robert Reisinger sowie Vize-Präsident Hans Sitzberger. Beim Merkur CUP sind die Sachpreise für die Spieler dennoch nur zweitrangig. Das Erlebnis eines Turniers von diesem Ausmaß überwiegt eindeutig. So hat auch bei den diesjährigen Siegern die Freude über die Erlebnisse Priorität: „Für die Jungs ist das schon ultrarelevant, die wissen das zu schätzen“, so Dietrich.

Letztendlich setzte sich die Mannschaft gegenüber 318 Konkurrenten durch, hielte dem Druck stand und wurde ihrer Favoritenrolle mehr als nur gerecht. (Levin Hutmacher)

Weitere Artikel

Mächtig abgestaubt

Merkur CUP - TSV Murnau feiert Platz sieben im großen Finale und …

Die Junioren des TSV Murnau konnten sich beim Finale des diesjährigen Merkur CUP den siebten Platz sichern. Obendrauf darf sich der TSV über weitere …
Merkur CUP - TSV Murnau feiert Platz sieben im großen Finale und heimst diverse Preise ein

Schützenfest zum Abschluss

Merkur CUP: 4:0 im Spiel um Platz 3 - FFC Wacker München zeigt ganze …

Der Rekordsieger FFC Wacker München schaffte es dieses Jahr nicht ins Finale. Im Spiel um Platz drei schossen sich die Kickerinnen den Frust von der …
Merkur CUP: 4:0 im Spiel um Platz 3 - FFC Wacker München zeigt ganze Klasse

Nur eine Niederlage

Merkur CUP: Die SG Penzberg wird nach einem furiosen Turnier Zweiter

Die SG Penzberg ging bis zum Finale ungeschlagen durch das Finale. Gegen den Sieger aus Schäftlarn war die Siegesserie jedoch zu Ende.
Merkur CUP: Die SG Penzberg wird nach einem furiosen Turnier Zweiter

Kommentare