Großes Lob vom Ausrichter

Merkur CUP 2022: Kreisfinale in Apfeldorf - Außenseiter TSV Rott triumphiert

Merkur CUP 2022
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In Apfeldorf hat der TSV Rott als Außenseiter das Kreisfinale gewonnen. Jonas Müller schoss sein Team mit 5 Toren in ein zwei Spielen zum Triumph.

Apfeldorf – Merkur CUP und der Name „Müller“: Das gehört zusammen, seitdem der Pähler Thomas Müller beim größten E-Jugend-Turnier der Welt, das die Heimatzeitung gemeinsam mit dem BFV austrägt, entdeckt wurde. Beim Kreisfinale für das Verbreitungsgebiet der „Schongauer Nachrichten“ in Apfeldorf sorgte ebenfalls ein Müller, mit Vornamen Jonas, für Furore.

Der junge Kicker des TSV Rott schoss sein Team beim 3:1-Sieg gegen den TSV Peiting mit drei Treffern ins Finale. Dort traf er erneut zweimal und stellte damit den 2:0-Erfolg gegen den TSV Schongau sicher. Damit hatten sich Müller und seine Teamkameraden überraschend den Turniersieg geholt. Neben Gewinner Rott dürfen auch die unterlegenen Schongauer beim Qualfikationsturnier für das Bezirksfinale am 28. Mai (Austragungsort steht noch nicht fest) an den Start gehen.

„Unsere Taktik ging auf, die Konter über Jonas zu spielen“, berichtete Wolfgang Gaukler vom Rotter Trainerteam. „Das war aber ein Sieg der ganzen Mannschaft, die überragend aufgetreten ist, und nicht nur der Verdienst eines Spielers“, ergänzte sein TSV-Trainerkollege Bernd Unsinn. „Wir wollten alles geben, was wir drauf haben. Das ist uns bis auf das Finale gut gelungen“, sagte Schongaus Trainer Hazem Elzayady. Er freute sich aber mit seinen Burschen dennoch über das Ticket für das Qualifikationsturnier.

Die Schongauer machten es in der Vorrunde mit einem Sieg gegen den TSV Steingaden (3:1) und einer Niederlage gegen den TSV Peiting (0:2) spannend. Mit dem knappen 2:1 im letzten Spiel gegen die SG TSV Schwabbruck gelang aber als Zweiter der Gruppe A hinter den souveränen Peitingern der Einzug ins Halbfinale. Für Schwabbruck und Steingaden war der Traum vom Weiterkommen aber dahin.

Eng ging es auch in der Gruppe B zu. Die Rotter machten erst im letzten Spiel gegen die SG Pfaffenwinkel, das sie mit 1:0 gewannen, den zweiten Platz hinter der gastgebenden SG Apfeldorf/Kinsau perfekt. Die Pfaffenwinkler hatten davor gegen Hohenfurch 1:1 gespielt und gegen Apfeldorf/Kinsau, das sich den Gruppensieg durch einen klaren 4:0-Sieg gegen den SV Hohenfurch sicherte, knapp mit 2:3 verloren. „Schade, wir haben uns etwas unter Wert verkauft“, meinte Pfaffenwinkels Coach Peter Vogt, nachdem seine Burschen als Dritter knapp das Halbfinale verpasst hatten. In die Vorschlussrunde zogen dagegen die Hausherren ein, die zweimal gewannen und gegen Rott ein 1:1 erreichten.

Das Duell gegen Schongau um den Finaleinzug war dann nichts für schwache Nerven. Nach der regulären Spielzeit stand es 2:2-Unentschieden. Die Entscheidung mussten im Achtmeterschießen fallen – und da hatte die SG das Nachsehen. „Da hat das Quäntchen Glück gefehlt“, urteilte Marcus Widmann, Trainer von Apfeldorf/Kinsau. „Die Jungs haben eine tolle Vorrunde gespielt, spielerisch und kämpferisch hat es gepasst“, lobte Widmann seine Burschen, die mit hängenden Köpfen vom Platz trotteten.

Das zweite Halbfinale bestritt Peiting gegen Rott, das beim Vorrundenturnier gegen Peiting noch mit 1:5 unterlegen war. Diesmal aber bestimmten sie über weite Strecken das Geschehen. „Rott hat das taktisch gut gemacht, aber meine Mannschaft war irgendwie gelähmt“, bekannte Peitings Trainer Max Schmid nach der 1:3-Niederlage, mit dem seine favorisierte Mannschaft das selbst gesteckte Ziel „Finale“ verpasste.

Danach war die Luft raus, daher ging auch das kleine Finale gegen Apfeldorf/Kinsau mit 1:3 verloren. Die Rotter dagegen zeigten, beflügelt vom Halbfinalsieg, auch im Endspiel gegen Schongau eine starke Leistung. Nach mehreren ausgelassenen Chancen brach Jonas Müller mit dem 1:0 den Bann. Mit seinem zweiten Treffer machte er den Rotter Triumph schließlich perfekt.

„Alle Mannschaften zeigten nach der zweijährigen Pause eine tolle Leistung“, bilanzierte Günther Liebmann, Organisationsleiter des Turniers, zufrieden. Ein dickes Lob gab es auch für die ausrichtende SG Apfeldorf/Kinsau. „Alles war vorbildlich organisiert“, urteilte BFV-Spielleiter Ralf Klein. „Die Kinder hatten einen Riesenspaß, deshalb war es die Arbeit wert“, sagte SG-Jugendleiter Holger Lieb bei der Siegerehrung, zu der passenderweise dann auch noch die Sonne schien. Strahlen durften auch die Kinder des TSV Steingaden, die im Turnier zwar ohne Punkte blieben, dafür bekamen sie jedoch den Fairness-Preis, einen Trikotsatz von Sponsor ESB. (Roland Halmel)

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