Merkur CUP

Finaldebütant SV Waldperlach erring Platz Zwei - Nur die Löwen besser

2. Platz: Heinz-Peter Birkner, Mitbegründer und heutiger Ehrenspielleiter des Merkur CUP ehrte Waldperlach.
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2. Platz: Heinz-Peter Birkner, Mitbegründer und heutiger Ehrenspielleiter des Merkur CUP ehrte Waldperlach.

Der SV Waldperlach kann auf einen starken Merkur CUP zurückblicken. Im Endspiel mussten die Waldperlacher gegen 1860 die erste Niederlage hinnehmen.

Unterhaching – In der 28-jährigen Geschichte des Merkur CUP schaffte es die E-Jugend des SV Waldperlach am vergangenen Samstag zum ersten Mal in die Endrunde. Schon im Bezirksfinale des traditionsreichen Turniers war zu erkennen, dass einiges in dieser jungen Mannschaft steckt. Die Waldperlacher gewannen alle fünf Spiele mit einem Torverhältnis von 22:2.

Diese Form nahmen die Nachwuchs-Kicker dann auch zur Finalrunde nach Unterhaching mit. Im Alpenbauer Sportpark zeigten sie von Beginn an eine sehr gute Leistung. Nach drei Siegen aus drei Spielen schloss man die Gruppenphase ganz oben ab. Besonderes Schmankerl war der 2:1-Sieg gegen den großen TSV 1860 München.

Ganz nach seinem Vereinsmotto „Amoi Woidler, imma a Woidler“ fiel der SV zudem auch durch seine treuen Unterstützer neben dem Platz stets positiv auf. Im Halbfinale trafen die Jungen dann auf den SV Heimstetten. In dominantem Stil fertigten sie ihre Konkurrenz mit 3:0 ab und zogen ungefährdet ins Endspiel ein. Dort gab es für den Debütanten dann ein Wiedersehen mit Gruppengegner 1860. Mit dem Erfolg aus der ersten Begegnung im Rücken hoffte man bei Waldperlach natürlich auf den zweiten großen Coup des Tages. Im Finale waren verbesserte Löwen allerdings nicht noch einmal zu bezwingen.

Nach einem kleinen Moment der Enttäuschung, überwog trotzdem die Freude über einen unglaublichen zweiten Platz. Spätestens bei der Pokalübergabe war bei allen Beteiligten wieder ein breites Grinsen im Gesicht zu erkennen. Von Merkur CUP Mitbegründer und Ehrenspielleiter Heinz-Peter Birkner wurde dem Team dann zusätzlich noch ein spezieller Preis übergeben. Die Jungen dürfen den FC Bayern München auf ihrem Campus besuchen, um dort eine Tour zu machen.

Mit ihrem zweiten Platz ließ der SV Waldperlach sogar die SpVgg Unterhaching hinter sich. Der Gastgeber schloss das Turnier letztendlich als Dritter ab. Man verlor einzig gegen den späteren Sieger aus München. Zufrieden war Trainer der U 11, Jan Suniden, dennoch: „Wir wären natürlich gern ins Finale eingezogen, aber als drittes Team unter mehr als 300 Mannschaften kann man trotzdem stolz sein.“

Nicht nur auf dem Platz, sondern auch als toller Veranstalter glänzten die Hachinger am Wochenende. Nur dank der Hilfe der Spielvereinigung war es möglich, solch ein besonderes Erlebnis für die vielen Teilnehmer zu schaffen. Ob Verpflegung, Unterhaltung oder Atmosphäre, es fehlte an nichts. Allein schon die Möglichkeit, im Stadion zu spielen, das schon Profifußball erlebt hat, werden viele der jungen Akteure nicht wieder vergessen.

Auch aus den eigenen Reihen gab es nur Lob: „Es ist, glaube ich, etwas Einmaliges mit den vier Plätzen und dem ganzen Organisatorischen außen herum. Ein super Event für die Jungs. Alle haben sich gefreut“, so Suniden. Es wurde zudem verkündet, dass die SpVgg Unterhaching bis zum Jahr 2025 Ausrichter der Endrunde des größten E-Jugend Turniers der Welt bleiben wird.

Viele der teilnehmenden Mannschaften bedankten sich während der Siegerehrung beim Gastgeber und kündigten an, sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr zu freuen. Gegen Ende der Veranstaltung überraschte Unterhaching Präsident Manfred Schwabl alle Spieler und Trainer noch mit einer Einladung in den hauseigenen Biergarten. Das rundete den Merkur CUP 2022 gebührend ab. (Levin Hutmacher)

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