Moosinning im Finale, Geisling raus

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Zu schnell war der FC Fasanerie Nord für den FC Moosinning. Die Partie ging 0:1 verloren – trotz des Einsatzes der „Supermädelz“ (schwarze Trikots, v. l.) Anna Anzenberger, Vanessa Neubert und Nina Geiger.

Spannender geht’s kaum. Bis zum letzten Abpfiff der 24 Partien war offen, ob das Team von Gastgeber FC Moosinning bei der Mädchen-Zwischenrunde des Merkur CUP den Einzug ins Finale schafft. Dann war der Jubel groß. Nicht so glücklich war der FC Langengeisling.

In Vor- und Nachmittagsgruppen wurde die Mädchen-Zwischenrunde des Merkur CUP in Moosinning ausgespielt. Der FC Langengeisling hatte vormittags Pech und blieb auf der Strecke. Große Freude dagegen am Nachmittag beim FC Moosinning: Die U 11 der Trainer Matthias Geiger und Marco Spinello ist am Samstag, 7. Juli, in Puchheim (Kreis Fürstenfeldbruck) dabei.

Die Moosinninger Mädels waren mit Problemen ins größte E-Jugendturnier der Welt gestartet. Gegen den FC Fasanerie-München unterlag das Team 0:1. Gegen die SpVgg Höhenkirchen-Siegertsbrunn kam es über ein 0:0 nicht hinaus. Alles hing an der dritten und letzten Partie. Die gewannen die „Supermädelz“ gegen den TSV Gilching-Argelsried mit 2:1 Toren, für den FCM hatten Nina Geiger und Anna Anzenberger getroffen. Den Finaleinzug hätten sie aber nicht ohne Schützenhilfe geschafft. Im parallel laufenden Spiel fertigte der FC Fasanerie die SpVgg Höhenkirchen-Siegertsbrunn mit 3:1 Toren ab.

Hart gekämpft und am Ende ausgeschieden ist die E-Jugend des zweiten Landkreis-Vereins FC Langengeisling. Gegen den SV Pullach konnte sich die Mannschaft von Jakob Tauber noch 1:0 durchsetzen. Den Treffer erzielte Laura Veliqi. Doch gegen den FC Ottobrunn setzte es eine 0:2-Niederlage – mit unhaltbaren Toren. Gegen den TSV Grasbrunn musste sich der FCL 2:3 geschlagen geben. In die Torschützenliste trugen sich einmal mehr Veliqi und Elena Niedermair ein. Als Gruppendritte reichte es knapp nicht fürs Finale.

Das Turnier eröffneten Merkur CUP-Gesamtleiter Uwe Vaders, Karin Mayr vom Bayerischen Fußballverband und Günther Liebmann vom Merkur CUP-Team. Für die Sponsoren sprach Claudia Torterotot von Energie Südbayern. Die ESB sponsert unter anderem den Fairness-Preis. Und so gehörte es in beiden Runden dazu, dass Spielerinnen aus dem Buch der Werte zitierten.

Souverän agierten die Schiedsrichter Markus Raßhofer, Alois Geier und Paul Görner. Für Bundesliga-Stimmung sorgte nicht zuletzt Spielerinnen-Vater Manfred Wöll vom Bayerischen Rundfunk, der die Begegnungen als Mann aus dem Radio sachkundig und mitreißend kommentierte. Für alle Vier gab’s großen Applaus.

Der FC Moosinning erwies sich im Heinrich-Vogl-Stadion wieder einmal als exzellenter Gastgeber. Jugendleiter Max Kaifel und Mädchenfußball-Urgestein Helmut „Schnulli“ Scharlach hatten jede Menge Helfer rekrutiert, die am Kuchenbüfett oder am Grill standen. Einzigartig waren auch die Moosinninger Fans, vor allem die Mädchen aus der D-Jugend. Sie marschierten mit bis zu viermal vier Meter großen Fahnen, Trompeten und Trommeln ein. Auch die mannshohe Biene Schnulli turnte als Maskottchen über den Rasen.

Für das Finale in zwei Wochen qualifiziert haben sich neben dem FCM die SG Röhrmoos/Schwabhausen, die SG ESV Penzberg, der FC Puchheim, der FFC Wacker München, der TSV Grasbrunn, der FC Fasanerie München und der FC Ottobrunn (siehe auch Bericht im Hauptsport). Vor einem Jahr waren die „Supermädelz“ im eigenen Stadion Dritter geworden. Fast alle Spielerinnen dieser Truppe sind aber in die D-Jugend aufgerückt.

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