DJK Würmtal ist die letzte Hoffnung

E-Junioren treten am Samstag im Kreisfinale des Merkur CUP an – Trainer Sözer spekuliert auf das Weiterkommen

Die DJK Würmtal ist die letzte Würmtaler Hoffnung im größten Fußballturnier für E-Junioren weltweit. Beim Merkur CUP, den unsere Zeitung gemeinsam mit dem Bayerischen Fußball-Verband ausrichtet, stehen die U11-Kicker an diesem Samstag im Kreisfinale des Kreises 15, München Süd-West. Das Turnier findet auf dem Gelände des FC Ludwigsvorstadt statt (Siegenburger Straße) und beginnt um 10.30 Uhr mit Einmarsch und Begrüßung der acht teilnehmenden Teams. Die Spiele starten um 11 Uhr.

Die DJK, die in der Gruppe 2 antritt, ist erstmals um 11.25 Uhr gefordert. Dann treffen die Fußballer von Trainer Hüseyin Sözer auf den ESV München. Das mutmaßlich schwerste Spiel müssen die Würmtaler laut Plan um 12.15 Uhr bestreiten, wenn es gegen den Nachwuchs des TSV 1860 München geht. Angst hat Sözer vor den Junglöwen aber nicht: „Wir haben in der ersten Runde Ende April schon gegen sie gespielt. Da haben sie mich nicht so sehr überzeugt.“ Mit 1:3 hatte seine Elf nur recht knapp das Nachsehen. Daher rechnet sich der Coach durchaus etwas aus – von einem Sieg will er aber nicht sprechen. „Es sind ja nur 20 Minuten Spielzeit mit einer Pause. Da ist ein 0:0 schon möglich“, sagt Sözer.

Das dritte Gruppenspiel bestreitet die DJK gegen Gastgeber Ludwigsvorstadt. Der Anpfiff ist für 13.05 Uhr vorgesehen. „Wenn alles normal läuft, sollten wir mindestens Gruppenzweiter werden“, meint Sözer, der dennoch vor Überheblichkeit warnt. Seine Zuversicht rührt auch daher, dass seine Spieler bereits einiges an Erfahrung im Merkur CUP sammeln konnten: Schon im vergangenen Jahr war die Elf als damals jüngerer Jahrgang beim Turnier bis ins Kreisfinale vorgestoßen, dort aber gescheitert. Nun, ein Jahr älter, soll es mit dem Einzug in das Bezirksfinale klappen, das am Samstag, 30. Juni, stattfindet. Dies ist die klare Vorgabe des Trainers.

Dafür muss die DJK aber nicht nur unter die ersten Zwei in ihrer Gruppe kommen, sondern auch noch das anschließende Halbfinale gewinnen. Als gefährlichsten Gegner aus der Gruppe 1 sieht Sözer dabei den SV Waldeck-Obermenzing an. Dennoch hätte er nichts gegen ein Duell mit dem Favoriten. „In der Liga haben wir 1:10 gegen sie verloren. Da ist noch eine Rechnung offen.“

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