DJK hält die Würmtaler Fahne hoch

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Einen Schritt schneller als die DJK Würmtal um Noah Domogalla (r.) war der TSV 1860 München in beiden direkten Duellen. Zweimal hieß es 4:0.

E-Junioren ziehen ins Bezirksfinale des Merkur CUP ein – Nur die Nachwuchs-Löwen sind noch stärker

Die E-Jugendfußballer der DJK Würmtal haben die Vorgabe ihres Trainers erfüllt. Vor dem Kreisfinale des Merkur CUP, des weltgrößten Turniers für U11-Junioren, hatte Hüseyin Sözer den Einzug ins Bezirksfinale als Ziel ausgegeben. Auf Kreisebene errangen seine Kicker den zweiten Platz hinter Favorit TSV 1860 München und qualifizierten sich damit für die nächste Runde beim TSV Dorfen.

Beim Kreisfinale auf dem Gelände des FC Ludwigsvorstadt präsentierte sich die DJK stark. Im ersten Gruppenspiel der Gruppe 2 putzte sie den ESV München mit 5:1, im dritten den Gastgeber mit 4:0. Ungefährdet zogen die Würmtaler damit als Zweiter hinter den Löwen ins Halbfinale ein, denen die Sözer-Mannschaft deutlich mit 0:4 unterlegen gewesen war. „Sie haben cleverer gespielt und waren in allen Belangen überlegen“, sagte der Trainer. In der Überkreuzpaarung traf sein Team im Halbfinale auf den Sieger der Gruppe 1, FC Wacker München. Dieser war mit drei Siegen durch die Vorrunde marschiert und ging auch gegen die DJK mit 2:0 in Führung, nachdem es zur Pause noch 0:0 gestanden hatte. „Sie waren sehr aggressiv und haben eine unnötige Härte an den Tag gelegt“, meinte Sözer. „Spielerisch waren wir ihnen eindeutig überlegen.“ Dennoch mussten zwei Standards herhalten, bei denen sich ein Spieler zum Würmtaler Turnierhelden krönte: Besnik Zogaj, der bereits gegen ESV und Ludwigsvorstadt je dreimal getroffen hatte, verwandelte zwei Freistöße direkt und sorgte damit wieder für ausgeglichene Verhältnisse. In der Schlussminute gelang der DJK dann tatsächlich noch der Siegtreffer.

Durch den Einzug in das Endspiel war Würmtal die Teilnahme am Bezirksfinale bereits nicht mehr zu nehmen. Dennoch wollten Sözer und seine Jungs den großen Favoriten noch mal ärgern: Doch auch im zweiten Versuch erwies sich der TSV 1860 zu stark und siegte erneut mit 4:0. „Da waren sie sogar noch gnädig“, sagte Sözer. „Ihre Stärke muss man anerkennen.“ Am kommenden Samstag, 30. Juni, geht der Merkur CUP, den unsere Zeitung gemeinsam mit dem Bayerischen Fußball-Verband organisiert, für die DJK in die nächste Runde.

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