Vorhang auf für die besten acht Teams

Hohe Spielkunst (das Bild zeigt eine Szene aus der Partie Grüntegernbach gegen Lengdorf) – das bietet seit nunmehr 23 Jahren der Merkur CUP.

Gibt’s noch leidenschaftlicheren Fußball als bei einer WM? Die Antwort darauf werden die E-Jugendfußballer geben, die sich am Samstag im Erdinger Stadion treffen. Die besten acht U 11-Jugendteams spielen das Kreisfinale des Merkur CUP 2018 aus.

Sie haben sich durch die Vorrunde geschossen und waren noch besser als die ebenfalls starke Konkurrenz in der Zwischenrunde. Die acht besten E-Jugend-Teams aus dem Landkreis treffen sich am Samstag um 11 Uhr im Städtischen Stadion von Erding (Volksfestplatz) zum Kreisfinale des Merkur CUP 2018. Es ist inzwischen die 24. Auflage des größten E-Jugend-Turniers der Welt, bei dem schon Weltmeister wie Thomas Müller, Philipp Lahm und Mats Hummels gespielt haben – ebenso die Fußballprofis aus dem Landkreis, Stefan Lex (damals FC Eitting) und Vitus Eicher (FC Langengeisling)

Die Freunde des Jugendfußballs schätzen das Turnier, denn es ist eins mit eingebauter Torgarantie. Dafür bürgt schon der besondere Spielmodus, wonach jede Mannschaft, die mindestens drei Tore erzielt hat, einen Zusatzpunkt bekommt. Apropos Belohnung: Alle Teilnehmer werden reichlich belohnt, die beiden Finalisten qualifizieren sich zudem fürs Bezirksfinale.

Und dann lockt ja auch noch das Große Finale, das am 14. Juli in Altenerding stattfindet – einen Tag vor dem WM-Finale, das zugegebenermaßen dann doch noch ein paar Nummern größer ist.

Aber jetzt Vorhang auf für die Teilnehmer des diesjährigen Kreisfinales:

Gruppe 1

FC Erding: Der Ausrichter des Kreisfinales zählt heuer mit seinem technisch starken Team zu den großen Favoriten. Das liegt nicht zuletzt an Ioannis Petkos, der der Motor im Erdinger Spiel ist und sein Team in der Zwischenrunde nahezu im Alleingang ins Kreisfinale schoss. Ebenfalls bärenstark und stets gefährlich: Moritz Bigalke.

SpVgg Altenerding: Der Titelverteidiger hat auch heuer eine sehr gute Mannschaft, die ins Finale kommen kann. Torjäger Emilio Polsfuss ist eigentlich nicht auszuschalten. Und wenn er nicht trifft, erledigen das Simon Kahl oder Alesio Kosta. Defensiv passt auch alles. Die Anzahl der Gegentreffer in der Zwischenrunde: 0!

FC Lengdorf: Moritz Rybar und Matthias Höhne haben schon mancher Abwehr das Leben schwer gemacht. Zwar geht der FCL als Außenseiter in diese Gruppe, aber das war in der Zwischenrunde auch schon so...

FC Finsing: Die Minimalisten können sich auf ihre bärenstarke Hintermannschaft verlassen, und vorne drückt dann Leevi Eilers schon einen rein. Zwei Törchen reichten dem FCF, um die Zwischenrunde zu überstehen. Diese Mannschaft muss erst einmal einer schlagen.

Gruppe 2

SV Eichenried: Es gibt Teams, die schon ein Abo auf die Teilnahme im Kreisfinale haben. Der SVE zählt nicht dazu, aber dieser Jahrgang ist ein ganz besonderer. Spielstark und torhungrig. Allein Marcel Renner erzielte sechs Tore in der Zwischenrunde.

SV Walpertskirchen: Noch so eine Tormaschine. Zwölfmal ließ es der WSV in der Zwischenrunde krachen. Meistens waren Lukas Glockshuber oder Georg Schuler dafür verantwortlich. Definitiv ein Kandidat fürs Halbfinale.

TSV Dorfen: Kein Kreisfinale ohne den TSV Dorfen. Die Isenstädter gehören zur Endrunde wie die Nationalhymne zu einem Länderspiel. Meist erreichen sie auch das Halbfinale. Melvin Egge, Manuel Wiedenhofer und Co. müssen erst einmal gestoppt werden.

FC Forstern: Auch der FCF ist längst eine große Nummer beim Merkur CUP. In der Zwischenrunde ließ Forstern den favorisierten FC Schwaig hinter sich. Auch diesmal ist der FCF für eine Überraschung gut. Torwart Franklin Boakye muss erst einmal bezwungen werden.

Der Ablauf:

10.20 Uhr: Trainerbesprechung

10.30 Uhr: Einmarsch der Mannschaften mit Begrüßung

10.50 Uhr Gruppenfoto

11.00 Uhr: Beginn der Spiele in der Gruppe 1

11.25 Uhr: Beginn der Spiele in der Gruppe 2

13.45 Uhr: Halbfinale

14.45 Uhr: Platzierungsspiele

15.25 Uhr: Finale

anschließend Siegerehrung

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