Gerns besonderer Punkt

Abwehrriegel: Die FT Gern verbarrikadiert gegen 1860 ihr Tor.

Eines gleich vornweg: Die FT Gern hat einen Punkt geholt – das ist in einer Gruppe mit dem FC Bayern und dem TSV 1860 nicht unbedingt zu erwarten.

Sie erkämpfte sich ihn mit der Hilfe einer Sonderregel: Sie erzielte gegen den ASV Dachau, den letzten Gruppengegner, drei Tore, was beim Merkur CUP mit einem Extra-Zähler belohnt wird. Letztlich ging das Duell gegen Dachau mit 3:4 verloren, der Punkt war Gern aber nicht mehr zu nehmen.

Den NLZ-Auswahlen war der Außenseiter nicht gewachsen: 0:6 gegen die Löwen, 0:7 gegen die Bayern. Die Gerner verteidigten mit einer Defensivstrategie, griffen erst ab der Mittellinie an. In der Not verbarrikadierten sie auch mal das eigene Tor. Das war tapfer, aber erfolglos. „Wir hatten vor den zwei einfach zu viel Angst“, sagte Gerns Trainer Daniel Jungwirth. Er wusste aber auch: Es war schon ein Erfolg, überhaupt in der Todesgruppe spielen zu dürfen.

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