Gewinner des Videowettbewerbs in Bologna:

Pizza, Pasta, Supermädelz

Nicht nur auf dem Platz unschlagbar, sondern auch als Fans auf der Tribüne: Die (heutige) D-Jugend des FC Moosinning mit dem Team des Merkur CUP und den Sponsoren. Gemeinsam erlebten sie das Serie A-Spiel des Bologna FC gegen den FC Crotone.

Beim Mädchen-Finale des Merkur CUP wurde die E-Jugend des FC Moosinning Dritter. Ungeschlagener Sieger waren die Supermädelz beim Video- Wettbewerb „Darum spielen wir leidenschaftlich gerne Fußball“ mit dem Ausrüster Macron und dem Macronstore Putzbrunn. Nun traten die Juniorinnen aus dem Landkreis Erding mit der Merkur CUP-Familie die Reise nach Bologna an. Egal, ob Groß oder Klein: Für alle war’s ein tolles Erlebnis.

Ein hartes Stück Arbeit war das Spiel gegen den Bologneser Nachwuchs, hier die Moosinninger Spielerinnen (v. l.) Lucy Schleicher, Hannah Jünke und Ronja Buttstedt.

Im Landkreis Erding ist Moosinning eine Hochburg des Mädchen-Fußballs. Als der Merkur CUP im Frühjahr 2013 erstmals auch für E-Juniorinnen ausgelobt wurde, musste man Helmut Scharlach, den alle nur Schnullirufen, nicht zweimal bitten. Er war 2008 einer der Gründerväter dieser Sparte beim FCM. Am 28. April 2013 fand das erste Merkur CUP-Turnier für Juniorinnen im Heinrich-Vogl-Stadion statt. Der FC Moosinning schied zwar in der ersten Runde aus, ließ sich aber den Schneid nicht abkaufen. Fünf Mal hat Schnulli seither Teams beim Merkur CUP gemeldet. 2015 schaffte es der FCM erstmals ins Finale, das er am 8. Juli 2017 im eigenen Stadion ausrichtete. Die Supermädelz, die von Max Kaifel, Christian Anzinger und Carina Wöll trainiert werden, wurden Dritte.

Nationalspielerinnen werben für den FCM

Nobel, nobel: Der Geldhauser-Bus wurde von der Polizei zum Stadion des Bologna FC eskortiert. Rote Ampeln? Kein Problem für die Gäste aus Oberbayern.

Doch einen Sieg sollte der FCM noch einfahren. Auf Initiative von Trainer Anzinger beteiligte sich die Mannschaft am Video-Wettbewerb des Merkur CUP mit dem italienischen Ausrüster Macron und dem Macronstore in Putzbrunn. Und siehe da: Die Supermädelz sicherten sich über 40 Prozent der Stimmen. Die Spielerinnen und unter anderem die unermüdliche Mama Steffi Emele hatten bei Freunden, Bekannten und Verwandten für den Klick beim FC Moosinning geworben.

Und nicht nur sie: Weil es die einzige Mädchen-Mannschaft im Wettbewerb war, traten gleich zwei Nationalspielerinnen vor die Kamera und baten um Unterstützung für Moosinning: Melanie Behringer und Verena Faißt vom FC Bayern München.

Kurios: Ein Jahr zuvor hatte mit dem SV Walpertskirchen schon einmal eine E-Jugend aus dem Landkreis Erding den Video-Wettbewerb gewonnen.

In den Herbstferien ging es dann auf große Fahrt. Den modernen Fernreisebus des Unternehmens Geldhauser steuerte Fahrer Miroslav Jelecko sicher über den Brenner nach Bologna – und wieder zurück. Begleitet wurden das Team und einige Eltern von Uwe Vaders, Gesamtleiter des Merkur CUP, Jakob Schuhmann, Geschäftsführer des Macronstore in Putzbrunn, Werner Zimmermann und Günther Liebmann vom Team Merkur CUP sowie Torsten und Nicoletta Horn, Kreisspielleiter des Merkur CUP. Den Bologna-Aufenthalt perfekt machten schließlich Andrea, Macron-Netzwerker und Organisator vor Ort, und Christina, die den Kontakt nach Deutschland hält und in Bologna alle Fäden in der Hand hatte.

Ermöglicht hatten den viertägigen Trip neben dem Münchner Merkur Macron und der Macronstore, Busreisen Geldhauser und Ensinger Mineralheilquellen.

Spendabel zeigte sich der Sponsoringpartner Macron, der zudem einen Blick hinter die Kulissen ermöglichte.

Im November-Nebel fuhr der Bus um 7 Uhr in Moosinning ab, nach achteinhalb Stunden Fahrt traf dieMannschaft in Bologna ein. Sie hatte noch nicht ganz im architektonisch eindrucksvollen Amati Design-Hotel eingecheckt, da sorgte Sponsor Macron erst einmal für einen einheitlichen Look der Supermädelz. Später sollten weitere T-Shirts, Hoodies, Merkur CUP-Schals und sogar ein ganzer Satz schwarz-gelber Trikots folgen.

Letzteren brauchte das Team, als es ins Camp II des Bologna FC aufbrach. Dort wartete schon eine Mixed-Juniorenauswahl der Gastgeber auf die Moosinninger Bienen. Damit auch alle ihr Können unter Beweis stellen konnten, wurden drei Drittel zu je 25 Minuten gespielt. Gewertet wurden nur die ersten beiden. Nach denen stand es 1:4. Den Ehrentreffer steuerte Era Toplana nach einem traumhaften Solo mit einem Weitschuss bei. Doch das Ergebnis war ausnahmsweise zweitrangig. Viel wichtiger waren die persönlichen, internationalen Begegnungen.

Freundschaften waren rasch geschlossen. Die Einladung zum Gegenbesuch? Reine Formsache, einschließlich dem Versprechen, die Italiener zu einer bayerischen Brotzeit einzuladen. Diesmal waren Pizza, Pasta und Eis die lukullischen Konstanten dieser Reise.

Abendessen mit Serie-A-Trainer

Einheitlicher Look: Uwe Vaders, Gesamtleiter des größten E-Jugend-Turniers der Welt, verteilte aus dem Bus neue Hoodies an die Supermädelz.

Der nächste Höhepunkt ließ nicht lange auf sich warten. Keine 24 Stunden später ging es ins Stadion des Bologna FC. Aber nicht irgendwie. Der Bus wurde von der Polizei mit Blaulicht zum Stadion auf einen eigenen Parkplatz eskortiert. Für die Mädchen war es ein unvergessliches Erlebnis, wie Staatsgäste über rote Ampeln und durch verstopfte Straßen ans Ziel chauffiert zu werden. Im Serie-A-Spiel gegen den FC Crotone dürften die Gäste aus dem Erdinger Land nicht unbemerkt geblieben sein – die roten Merkur CUP-Schals waren selbst im Fernsehen nicht zu übersehen. Und so wusste auch Crotone-Trainer Davide Nicola sofort, wer abends im Hotel neben ihm dinierte. Dass er sich mit den Supermädelz gerne ablichten ließ, lag sicher auch an seinem 3:2-Erfolg über Bologna.

Doch nicht nur der Sport bestimmte das Programm. Ein Besuch im Macron-Werk und -Flaggshiptore durfte ebenso wenig fehlen wie ausgedehnte Stadtbummel durch die norditalienische Metropole. Ein Tagesausflug führte nach San Marino. Für alle waren es unvergessliche Tage. Danke an den Merkur CUP und seine Förderer!

Die Supermädelz vom FC Moosinning: Alina Estes, Angelina Weiß, Anna Anzenberger, Emilia Fischer, Emiliana Anzinger, Emily Kirsch, Era Toplana, Fina und Yanica Moritz, Hannah Jünke, Isabella Spinello, Leonie Röthlingshöfer, Lucy Schleicher, Marla Emele, Nina Faltermaier, Rebecca Huber, Ronja Buttstedt, Selina Ziegler und Veronika Wimmer. Im Internet sind die Bienen unter www.supermaedelz.de zu finden.

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