Nachwuchs findet Gefallen an der Pfeife

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Souveräne Leistung: Die Schiedsrichter Moritz Graiani, Ludwig Boche und Arthur Scheck (v.l.) haben alles im Griff.

Feuerwehrmann mag mit 13 Jahren schon ein bisschen out sein als Berufswunsch – aber Schiedsrichter ist auch nicht gerade alltäglich.

Finden Arthur Scheck und Moritz Graiani aber keineswegs, Moritz hat letztes Jahr seine Prüfung gemacht und Arthur macht gerade die Ausbildung, ganz normal bei Lehrgängen mit Erwachsenen.

Jetzt haben die beiden beim Merkur CUP, bei dem die Organisatoren gerne auf junge Spielleiter setzen, die Spiele der gerade mal drei Jahre Jüngeren gepfiffen. Weil der dritte Schiedsrichter kurzfristig ausgefallen war, sogar mehr, als eigentlich geplant. Für ein paar Spiele ist Ludwig Boche eingesprungen, Kirchheims Jugendleiter und eigentlich der Mann der Zahlen in der Turnierorganisation.

Probleme gab’s keine: „Ein Spieler hat mal etwas gemeckert“, sagt Arthur, dessen Papa Eduard Scheck zur Sicherheit die Tore per Strichliste mitgezählt hat. Moritz Graiani pfeift schon D-Jugend-Spiele und spielt auch selbst beim KSC. Vor Kurzem hat er als Spieler miterlebt, wie ein junger Schirikollege böse beschimpft wurde. „Der Junge war den Tränen nahe“, erzählt Mama Daniela Graiani. „Da hat Moritz schon geschluckt!“ Aber weitergemacht und jetzt beim Merkur CUP souverän das Finale geleitet.

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