Fallobst ist längst abgeschüttelt

Die E-Junioren des SV Bad Tölz mit den Trainern Thomas Jost (hi. li.) und Simon Kirchberger sowie (Mi.) Leonhard Pichler, Moritz Wolf, Alexander Jost, Tobias Maier, Lukas Kiening, Leon Wilhelm, Johann Kuhnert, Julian Plischke, (vo.) Andreas Nagler, Justin Maier, Anthony Russell, Leonardo Papapicco, Leonhard Fichtner und Keeper Domenic Aschenbrenner (liegend). Foto: esc

Auf den SV Bad Tölz warten nur noch hochkarätige Gegner im Bezirksfinale A beim TSV Schwabhausen

„Das Bezirksfinale ist unser erklärtes Ziel“, hatte Thomas Jost zum Start des Merkur CUP selbstbewusst erklärt. Und die E-Junioren des SV Bad Tölz enttäuschten ihren Trainer nicht: Souverän meisterten sie Vorrunde sowie Kreisfinale und stehen jetzt im Bezirksfinale A. Dort müssen sie sich am Samstag ab 11 Uhr in Schwabhausen, einem kleinen Ort hinter Dachau, gegen sieben weitere Mannschaften durchsetzen, wenn sie das große Finale in Warngau erreichen wollen.

Allerdings weiß auch Jost, dass unter den verbliebenen 32 Teams aus ganz Oberbayern das Fallobst längst abgeschüttelt ist und jeder Gegner gut Fußball spielen kann: „Das Saisonziel ist erreicht, alles, was jetzt noch kommt, ist willkommene Zugabe.“ In der Vorrundengruppe müssen sich die kleinen Tölzer in Schwabhausen erst einmal gegen die FT Starnberg, den SV Heimstetten und den SV Planegg-Krailing durchsetzen. In der zweiten Gruppe spielen SC Eintracht Freising, TSV Dorfen, TSV Iffeldorf und die Gastgeber.

„Ich setze weder mich noch die Kinder unter Druck. Freilich wird dann auch viel darauf ankommen, wie wir aus den Startlöchern kommen“, sagt Jost.

Bei den E-Junioren des SV Tölz sind zumindest alle an Bord und auch schon ganz heiß auf das Bezirksfinale. Da der Coach aber keinen Gegner kennt, backt er eher kleine Semmeln: „Das erste Ziel wäre schon, nicht Letzter zu werden.“ Ewald Scheitterer

Kommentare