Trotz 0:8-Packung im Finale

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Sie haben das Ticket fürs Finalturnier des Merkur CUP: die E-Juniorinnen der SpVgg Markt Schwabener Au

U11-Mädchen der SpVgg Markt Schwabener Au überstehen Hammer-Gruppe – SC Baldham-Vaterstetten scheidet unglücklich aus

Die Final-Tickets sind verteilt: Die E-Juniorinnen der SpVgg Markt Schwabener Au (MSA) gehören zu den besten acht Teams des Merkur CUP 2016 – trotz einer Vorrundenklatsche gegen den Vorjahressieger FFC Wacker München. Der U11-Nachwuchs des SC Baldham-Vaterstetten stellte sich hingegen selbst ein Bein.

Beim Merkur CUP, den der Münchner Merkur mit seinen Heimatzeitungen in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fußballverband organisiert, und der mit der Unterstützung der Sponsoren E.ON, CEWE, Bavaria Filmstadt sowie den Ensinger Mineralquellen ausgetragen wird, hat sich eine Regel bereits etabliert: Für drei oder mehr geschossene Tore gibt es einen Zusatzpunkt. Die Markt Schwabenerinnen waren so beim Turnier in Puchheim ein Vier-Punkte-Lieferant für den FFC Wacker, der mit einer 8:0-Gala über die SpVgg hinweg fegte.

Auch der SCBV ärgerte sich nach der 1:3-Auftaktniederlage gegen den TSV Schwabhausen. Vor allem, weil Kimi Simon die Mädchen von Trainer Alexander Klinger in Führung gebracht hatte. Besser lief es für die Mannschaft, die am Vortag noch knapp dem TSV Grafing im Sparkassenpokalfinale unterlag (wir berichteten), im zweiten Spiel des Turniers in Grasbrunn : Leni Klinger traf und die Abwehr hielt den Angriffen vom FC Fasanerie-Nord stand. Im entscheidenden Spiel gegen den FC Teutonia München, fehlten Baldhams Coach Klinger nach eigener Aussage die Worte: „Es war ein Turnier der vergebenen Torchancen. Sowas habe ich als Trainer noch nicht gesehen“, meinte Klinger, der eine Chancenverteilung von 10:1 vermutete, sich aber trotzdem mit 0:1 geschlagen geben musste. Das Ausscheiden vom Merkur CUP sei zwar bitter, „aber die Mädels haben großartig gekämpft.“

Der Schock nach der 0:8-Auftaktpleite gegen den FFC Wacker München saß laut MSA-Trainer Markus Straub auch beim zweiten Gruppenspiel noch tief. „Die Niederlage war einkalkuliert, aber damit hätten wir nicht gerechnet“, so Straub, dessen Team bereits nach fünf Minuten mit 0:4 zurückgelegen war. Weil aber Vera Funk danach in Partie zwei gegen den Fc lengdorf in der zweiten Hälfte einen Doppelpack schürte, reichte es trotz 0:1-Pausenrückstands zum Sieg.

Straubs Ziel, zumindest den zweiten Gruppenplatz zu sichern, ging nach dem 3:2-Erfolg über den FC Moosinning auf. „Wir haben souverän gewonnen“, meinet der SpVgg-Trainer. Sophie Föstl, Vroni Lerch und Vera Funk trafen für die Markt Schwabenerinnen. „Wir haben nicht unseren besten Tag erwischt. Die Niederlage gegen Wacker hat uns auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.“

Für das große CUP-Finale, dass am Samstag, 9. Juli, in Huglfing (Kreis Weilheim-Schongau) stattfindet, hofft Markt Schwabens Coach Straub auf kleines Wunder: „Wir müssten einen sehr guten Tag erwischen, um die ersten beiden Gruppenplätze zu erreichen.“ Seinen Mädchen traut er diese Aufgabe auf jeden Fall zu.

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