20 Treffer – SEF ist eine Klasse für sich

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Grün umringt Gelb: Die SVO-Spieler (v. l.) Jonas Betzenbichler, Korbinian Brückelmaier, Peter Neumaier, Moritz Wöhrl und Matthias Eberwein versuchen, Johannes Grubmüller vom SEF den Ball abzujagen.

Mit drei klaren Siegen und einer überzeugenden Leistung setzte sich der SE Freising beim Merkur-CUP-Nachmittagsturnier in Moosburg durch. Neben dem SEF qualifizierte sich noch der TSV Allershausen für das Kreisfinale.

Die SEF-Buben präsentierten sich vom Anpfiff der ersten Partie weg in prächtigen Spiellaune, so dass den Gegnern nichts anderes übrig blieb, als die Niederlagen in einem erträglichen Rahmen zu halten. Mit einem schnellen Doppelpass-Spiel überwanden die Freisinger immer wieder die dicht gestaffelten Abwehrreihen ihrer Gegner.

Es war schon eine Augenweide, wie die SEF-Knirpse Ball und Gegner laufen ließen und über welches Spielverständnis sie schon verfügen. Hätten sie alle ihre Einschussmöglichkeiten stets konsequent genutzt, dann hätten sie alle ihre Spiele zweistellig gewonnen. In der Auftaktpartie gegen den SV Oberhaindlfing stand es nach zwei Minuten schon 3:0 für den SEF. Johannes Grubmüller (3), Eduard Johnson (2) und Fabio Crapanzano sorgten am Ende für das klare 6:0.

Kaum vom Ball zu trennen war Jaroud Kanze (r.) vom TSV Allershausen, hier im Zweikampf mit Franz Ebner vom SC Massenhausen, dahinter Christoph Hepting (SCM).

In dem Tempo ging’s dann auch gegen den SC Massenhausen weiter. Die Torschützen beim 5:0-Sieg waren Eduard Johnson (2), Johannes Grubmüller, Andrej Valdivia und Michael Dimitrious. Nach diesen Siegen hätten die Freisinger in ihrem letzten Spiel gegen den TSV Allershausen eigentlich einen Gang zurückschalten können. Aber sie gaben nochmals Vollgas, und Allershausen war mit dem 0:9 noch gut bedient. Es trafen Eduard Johnson (4), Fabio Crapanzano (2), Johannes Grubmüller, Andrej Valdivia und Konstantin Mayr.

„Besser geht es fast nicht“, strahlten die SEF-Trainer Mario Crapanzano und Thomas Dimitrious. Heute hat alles geklappt. Wir freuen uns auf das Kreisfinale. Dort warten auf uns einige schwere Gegner. So ein Finalturnier hat stets seine eigenen Gesetzmäßigkeiten.“

Allershausen hatte in seinem Auftaktspiel gegen Massenhausen Anlaufprobleme. Die TSV-Buben wachten erst auf, als Massenhausen per Strafstoß mit 1:0 in Führung gegangen war (Shaban Mazuk). „Bei uns lief es dann erst ab der zweiten Halbzeit so, wie wir uns das gewünscht hatten“, so das Allershausener Trainergespann Michael Sönnichsen und Mario Boulahbal. Die Wende setzte mit dem 1:1-Ausgleich durch Leon Boulahbal ein, der dann auch für den umjubelten 2:1-Siegtreffer sorgte.

Beim 2:0-Sieg über den SVO ließ der TSV nichts mehr anbrennen. Jaroud Kanze und Boulahbal trafen. „Nach unserem Formtief in den letzten Wochen haben wir nicht damit gerechnet, bis ins Kreisfinale zu gelangen“, freuten sich Sönnichsen und Boulahbal. „Mit dem SE Freising können wir uns nicht messen. Im Kreisfinale sehen wir uns in der Außenseiterrolle.“

Auch wenn es für den SC Massenhausen und den SV Oberhaindlfing in der letzten Partie des Tages um nichts mehr ging, legten sie sich nochmals richtig ins Zeug. In einer herzerfrischenden und schnellen Partie setzte sich der SC Massenhausen verdient mit 2:0 durch. Mazuk Shaban und Franz Ebner waren die Torschützen. Massenhausens Trainer Martin Kratzl und Fabian Köppl waren mit der Leistung ihres Teams zufrieden. „Das war heute ein schöner Nachmittag. Unsere Mannschaft hat nie aufgeben und vor allem die Niederlage gegen den sehr starken SE Freising in Grenzen gehalten.“

Die Trainer des SV Oberhaindlfing, Rudi Wörl, Georg Erlacher und Herbert Betzenbichler, waren schon begeistert, dass sich ihr Team überhaupt für die Zwischenrunde qualifiziert hatte. „Die Gegner waren heute sehr stark. Unsere Mannschaft hat gut mitgespielt und vor allem sehr viel gelernt.“

Torsten Horn, Merkur-CUP-Spielleiter für den Kreis Freising, war nicht nur mit dem Verlauf der beiden Turniere zufrieden, sondern vor allem auch mit der Organisation durch den TSV Moosburg. Vom super gepflegten Platz bis zur Verköstigung von Spielern und Fans sei alles perfekt gewesen, sparte er nicht mit Lob für den Veranstalter.

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