Spielervater springt ein

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Die E-Junioren des TSV Dietramszell

TSV Dietramszell ohne Trainer bei der Merkur CUP-Vorrunde

Ohne größere Überraschungen gingen die Vorrunden-Turniere der Gruppen 1 und 2 des Tölzer Kurier zum Merkur CUP am Samstagvormittag in Sachsenkam über die Bühne. Fürs Kreisfinale haben sich qualifiziert: in Gruppe 1 der FC Kochelsee Schlehdorf und der SC Rot-Weiß Bad Tölz sowie in Gruppe 2 der TSV Benediktbeuern und der SV Wackersberg-Arzbach.

Die erste Aufregung gab’s bereits vor Turnierbeginn, denn die bange Frage lautete: Würde der TSV Dietramszell antreten oder nicht? Coach Thomas Thenikl hatte sich geweigert, weil er angeblich nicht eingeladen worden war. Das wollte sich Spielervater Helmut Hopper nicht gefallen lassen, trommelte ein Not-Team zusammen und trat mit den Zeller Buben an. Auch wenn sie zwei Niederlagen kassierten und letztlich ausschieden, bekundete Aushilfs-Coach Hopper: „Es hat viel Spaß gemacht, hier in Sachsenkam mitzuspielen. Ein sehr schönes Turnier und eine klasse Organisation. Nur waren die Gegner für uns einfach zu stark.“

Vor allem der SV Wackersberg nutzte beim 8:1-Kantersieg die Gunst der Stunde gegen die ersatzgeschwächten Zeller. „Auch wenn uns in der Partie gegen Benediktbeuern etwas der Dampf ausgegangen ist, haben wir unser Ziel erreicht und sind weitergekommen“, freute sich SV-Coach Maxi Holzner. Souverän hatten hier hingegen die Beurer ihre Kreise gezogen, wobei Co-Trainer Bert Eigner anmerkte: „Dietramszell hatte einen ausgezeichneten Torwart, der uns das Leben schwer gemacht hatte.“ Und der Hochgelobte war ausgerechnet Trainersohn Tristan Thenikl.

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