ESV Penzberg und SC Huglfing im großen Finale dabei

Strahlende Siegerinnen: Die Mädchen des ESV Penzberg holten sich in Grasbrunn den Gruppensieg. foto: baumgart

Der Altlandkreis Weilheim wird beim großen Finale des Merkur CUP für Mädchen-Mannschaften am Samstag, 9. Juli, in Huglfing gleich zweimal vertreten sein.

Neben Gastgeber SC Huglfing, der sich bereits zum zweiten Mal in Folge die Finalteilnahme sicherte, hat sich in der 2. Vorrunde in Grasbrunn auch der ESV Penzberg für das Endturnier der besten acht Teams qualifiziert.

Der Merkur CUP ist das weltweit größte E-Junioren-Turnier seiner Art und wird vom „Münchner Merkur“ und seinen Heimatzeitungen in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV) veranstaltet. Unterstützt wird der Wettbewerb von E.ON, CEWE, den Ensinger Mineral-Heilquellen und der Bavaria Filmstadt. Seit drei Jahren gibt es ein eigenes Turnier für Mädchen-Mannschaften. Den Sieg holte sich bis dato stets der FFC Wacker München.

Von vornherein hatte festgestanden, dass zumindest eine Mannschaft in Huglfing dabeisein würde. Beim Zweitrundenturnier in Grasbrunn setzte sich eine der beiden Vorrundengruppen aus drei Landkreisteams zusammen. Neben Huglfing und dem ESV Penzberg war auch die JSG Maxkron/DJK Penzberg am Start. Vierter im Bunde war die SV DJK Würmtal Planegg. Etwas überraschend holten sich die ESV-Mädels den Gruppensieg vor den favorisierten Huglfingerinnen. Im direkten Duell gleich zu Anfang setzte sich der ESV knapp mit 2:1 durch. „Ich glaube, die Huglfingerinnen haben uns ein bisschen unterschätzt“, mutmaßte ESV-Trainer Arthur Schenk. Andererseits zeigte sein Team einen sehr überzeugenden Auftritt. „Die Mädels haben in den letzten zwölf Monaten sehr viel gelernt“, berichtete Schenk, der dieses Turnier rein kleidungstechnisch nicht unversehrt überstand. Als der Gruppensieg feststand, übergossen ihn seine Schützlinge mit einem Kübel Wasser. „Ich war nass bis auf die Knochen“, sagte Schenk mit einem Lachen. Auch in den beiden folgenden Partien behielt sein Team die Oberhand. Einem erneuten 2:1 gegen Würmtal ließen die ESV-Mädels ein 4:1 im Stadtderby gegen die JSG Maxkron/DJK Penzberg folgen. „Alles, was jetzt noch folgt, ist Zugabe“, sagte Schenk.

Sehr zufrieden waren aber auch die Huglfinger – und das, obwohl sie ihre Auftaktpartie gegen die Penzbergerinnen mit 1:2 verloren hatten. „Jetzt haben wir unser Finale dahoam“, so Andreas Drexler, der die SC-Mädchen zusammen mit Marco Tragl trainiert. Die Auftaktniederlage war aus seiner Sicht etwas unglücklich: „Beide Mannschaften waren richtig gut, ein Unentschieden wäre gerecht gewesen.“ Nach einem 2:0-Erfolg gegen Maxkron/DJK Penzberg kam es für die Huglfingerinnen zu einem richtigen Endspiel um Platz zwei. Der SC und Gegner Würmtal waren zu diesem Zeitpunkt punkt- und torgleich. Im Falle eines Unentschieden hätte ein Achtmeter-Schießen zwischen diesen beiden Teams über den Einzug ins große Finale entscheiden müssen. So spannend wollten es die Huglfinger Mädchen aber nicht machen. Mitte der ersten Hälfte gingen sie mit 1:0 in Führung, was gleichzeitig der Endstand war. „Der Sieg war verdient, wir waren spielerisch überlegen“ berichtete Drexler. Fürs „Finale dahoam“ am 9. Juli hat sich der SC-Nachwuchs einiges vorgenommen: „Das Halbfinale wäre schön“, so Drexler.

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