Peiting ist der Primus

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Traten in der Gruppe B gegeneinander an: Vorne Steingaden, dahinter links Peiting und rechts Hohenfurch (weiße Trikots). Ganz hinten links Burggen/Ingenried.

Bei Sonnenschein und angenehmen vorsommerlichen Temperaturen haben in Hohenfurch neun Mannschaften um das Weiterkommen beim Merkur CUP, dem wohl weltweit größten E-Jugendturnier, gekämpft. Vier Teams schafften den Einzug in die nächste Runde.

Der Merkur CUP für die E-Jugendfußballer, vom Münchner Merkur mit seinen Heimatzeitungen und dem Bayerischen Fußball-Verband veranstaltet und von E.ON Stromversorger, Ensinger Mineral-Heilquellen, der Bavaria Filmstadt und CEWE Best in Print unterstützt, geht in die 22. Runde. Erste Matches sind für den Bereich der Heimatzeitung Schongauer Nachrichten bereits gespielt. In Hohenfurch, wo unter der Regie von Fußball-Vorsitzendem Matthias Zeidlmaier und Jugendleiter Mathias Leibnitz mit ihren Helfern zwei Runden mit fünf bzw. vier Mannschaften angepfiffen wurden, haben sich die vier ersten Teams für die zweite Runde qualifiziert. Die SG Reichling/Hofstetten und der TSV Hohenpeißenberg in der Gruppe A sowie der TSV Peiting und SV Hohenfurch in der Gruppe B. Das Quartett darf sich jetzt schon Hoffnungen machen, nach der zweiten Runde zunächst einmal beim Kreisfinale dabei zu sein.

Enttäuschung indes bei den ausgeschiedenen Mannschaften: Die jungen Fußballer des TSV Rott, der SG Schwabbruck/Schwabsoien, des SC Böbing, TSV Steingaden und der SG Burggen/Ingenried müssen jetzt auf nächstes Jahr hoffen, wenn der Merkur CUP, das größte Turnier für die jungen Kicker, in die 23. Runde geht.

Trick- und erfolgreich: Der TSV Peiting (rechts) gewann das Eröffnungsspiel gegen Hohenfurch mit einer überzeugenden Leistung.

In der Vorrundengruppe A hatte sich sehr schnell die SG Reichling/Hofstetten als souveränes Team geoutet. Zum Auftakt reichte es gegen Nachbar Rott zwar nur zu einem 1:0, doch in den restlichen drei Partien holten sich die Reichlinger jeweils einen Zusatzpunkt. Den bekommt beim Merkur CUP bekanntlich jede Mannschaft, die in einem Spiel drei und mehr Tore schießt. 3:0 gegen Böbing, 4:0 über Hohenpeißenberg und ein 5:2 gegen Schwabbruck/Schwabsoien waren die klare Ansage auf dem Weg ins Kreisfinale.

Auch der TSV Peiting machte in der Gruppe B deutlich, dass Vor- und Zwischenrunde nur ein erster Schritt ins Kreisfinale bedeuten. Schon zum Auftakt gegen Gastgeber Hohenfurch spielten die Peitinger überzeugend. Sie hatten gegen die einheimische Abwehr nur ihre Probleme, die vielen Chancen zu nutzen. So reichte es nur zu einem 1:0 für den späteren Turniersieger, der sich anschließend allerdings mit 6:0 gegen Burggen/Ingenried und 7:1 gegen Steingaden schadlos hielt und sich für höhere Aufgaben einschoss.

Wer jetzt noch die zweite Runde erreicht, wird am kommenden Samstag, 23. April, in Apfeldorf ermittelt. Dort spielen weitere acht Mannschaften in zwei Gruppen nochmals vier Zweitrunden-Vertreter aus. Beginn der Spiele ist in beiden Gruppe um 15.30 Uhr. Gruppe A: Schongau, Wildsteig, Denklingen und Apfeldorf/Kinsau; Gruppe B: Altenstadt, Dettenschwang, Birkland, Rottenbuch und Bernbeuren.

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