Mögen die Spiele beginnen

16. Juli 2016. So mancher wird mit diesem Datum nichts anfangen können. Anders sieht es bei den mehr als 6.000 neun- bis elfjährigen Nachwuchsfußballern aus.

Sie fiebern auf diesen Tag hin, möchten dabei sein unter den besten Acht, wenn Anpfiff ist zum großen Merkur CUP-Finale, dem weltgrößten E-Juniorenturnier.

Mit Philipp Lahm, Mats Hummels und Thomas Müller haben gleich drei Weltmeister von 2014 ihre ersten fußballerischen Schritte beim Merkur CUP gemacht. 1990, als Deutschland ebenfalls den WM-Titel holte, hat es dieses weltgrößte E-Juniorenturnier, präsentiert vom Münchner Merkur und seinen Heimatzeitungen zusammen mit dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV), noch nicht gegeben. Doch zwei Weltmeister aus dieser Mannschaft sind der Veranstaltung sehr verbunden: Stefan Reuter, der lange Jahre als Schirmherr mit dabei war, und nach wie vor Guido Buchwald als Botschafter des CUP-Sponsors Ensinger Mineral-Heilquellen.

Die Sponsoren und die Preise – heuer sage und schreibe in einem Gesamtwert von 300.000 Euro – sind es zweifelsohne, die den Merkur CUP zu einem so nachhaltigen Ereignis machen und sicher auch die Fußballmädchen und -buben zu starken Leistungen anspornen. Allen voran E.ON: Das Unternehmen sponsert zusätzlich bei allen Kreisfinals den Merkur CUP-Fairnesspreis. Der von allen Trainern und Betreuern als fairste Mannschaft beurteilte Verein gewinnt einen Satz Trikots, den die Kinder natürlich, je nach Gusto, auswählen dürfen.

Vieles hat sich beim Merkur CUP seit seinem Start 1995 bewährt. Dennoch bringt die 22. Auflage neue Ideen und neue Sponsoren. So ist die Bavaria Filmstadt mit dabei, aber auch CEWE. Dank des Einstiegs dieses Unternehmens bekommen alle Kreisfinalisten ein individuelles Fotobuch, in dem die Erlebnisse und Ereignisse des Merkur CUP 2016 festgehalten sind.

Bis das Kreisfinale im Freisinger Raum über die Bühne geht, gilt es für die gemeldeten Mannschaften aber erst einmal, sich in Vorrunden-Turnieren zu qualifizieren. Die ersten vier gehen bereits am kommenden Sonntag über die Bühne. Jeweils um 10 Uhr und um 13 Uhr spielen in Hohenkammer und in Zolling immer vier Teams und ermitteln die beiden Besten, die es dann in die nächste Runde schaffen.

Beim Vormittagsturnier in Hohenkammer stehen sich der Gastgeber, der SV Marzling, die SpVgg Attenkirchen, und der SE Freising gegenüber. Im Nachmittagsturnier dabei sind der TSV Au, der FC Wang, der VfR Haag und der SV Pulling.

In Zolling treffen ab 10 Uhr die heimische SpVgg, die SG Eichenfeld-Freising sowie der SV Hörgertshausen und die SpVgg Mauern aufeinander. Und ab 13 Uhr kämpfen der SVA Palzing, der SC Freising, der BC Attaching und der TSV Moosburg um den Einzug in die nächste Runde.

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