„In der Kabine haben alle geweint“

DJK Würmtal und Sportfreunde Pasing 03 verpassen den Sprung ins Kreisfinale

Für die E-Junioren von DJK Würmtal und Sportfreunden Pasing 03 ist das Abenteuer Merkur CUP beendet. In der zweiten Runde des von E.ON, CEWE, Bavaria Filmstadt und Ensinger Mineral-Heilquellen gesponserten Turniers schieden beide Würmtaler beim MTV München 1879 aus – jedoch mit unterschiedlicher Gemütslage.

Während die Pasinger mit dem Einzug in die zweite Runde bereits vollauf zufrieden waren, strebte DJK-Coach Mate Derda eigentlich nach mehr: „Als ich die Namen der Gegner gelesen habe, habe ich den Jungs gesagt: Wenn wir Vollgas geben, ist die Chance da weiterzukommen.“ Trotz des Ausscheidens zeigte sich der Übungsleiter verständlich: „Es sind halt noch Kinder, in der Kabine haben alle geweint. Ich bin dennoch stolz auf die Jungs.“

Denkbar unglücklich verabschiedete sich die DJK aus dem Turnier. Nach einer 1:3-Niederlage gegen den MTV und einem deutlichen 3:0-Erfolg über Pasing stand das Duell mit dem SV Laim, als Finale um den zweiten Gruppenplatz hinter den Gastgebern, auf dem Plan. Dieser Rang hätte für den Einzug in das Kreisfinale ausgereicht. „Wir hatten das Spiel im Griff und sind sechsmal in Eins-gegen-eins-Situationen auf das Laimer Tor gelaufen“, sagte Derda. Fünfmal hielt der Keeper, einmal flog die Kugel am Kasten vorbei. Wie es funktioniert, machte auf der anderen Seite der SVL vor, der seine einzige Großchance nutzen konnte und am Ende glücklich mit 1:0 siegte. Umso bitterer für die DJK: Ein Unentschieden hätte ihr für das Kreisfinale gereicht.

Bei den Sportfreunden zeichnete sich früh ab, dass der Einzug in die nächste Runde des weltgrößten E-Jugend-Turniers wohl nicht klappen wird. Mit 0:1 verlor die Mannschaft von Trainer Sigi Scholz ihr erstes Spiel gegen Laim, ehe das Würmtal-Derby gegen die DJK anstand. Nach der erneuten Niederlage stand das Ausscheiden bereits fest, im finalen Aufeinandertreffen mit dem MTV fehlte es an der Motivation. Eine Halbzeit hielt die Truppe gut dagegen, im zweiten Durchgang brach sie auseinander und ging mit 0:7 unter.

„Es war für die Jungs ein großes Erlebnis. Wir haben das Turnier genossen“, sagte Scholz, der besonders Vladimir Herfurts Leistung hervorhob. „Ich muss allen Anwesenden ein Kompliment machen.“ Auch DJKler Derda erkannte die Leistung seiner Jungs als Team an: „Wir haben zusammen gewonnen und zusammen verloren.“

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