Favoriten setzen sich durch

Eine Nummer zu groß war der FCKS (in gelb) für die sieglosen Heilbrunner.

FC Kochelsee und TSV Benediktbeuern siegen ohne Gegentreffer

Ohne größere Überraschungen gingen die Vorrunden-Turniere der Gruppen 1 und 2 des Tölzer Kurier zum Merkur CUP am Samstagvormittag in Sachsenkam über die Bühne. Fürs Kreisfinale haben sich qualifiziert: in Gruppe 1 der FC Kochelsee Schlehdorf und der SC Rot-Weiß Bad Tölz sowie in Gruppe 2 der TSV Benediktbeuern und der SV Wackersberg-Arzbach. Damit ist für die sieglosen SV Bad Heilbrunn und TSV Dietramszell die Endstation im Merkur CUP erreicht.

Gruppe 1

Bereits in der ersten Partie des Tages fiel die Entscheidung über Wohl und Wehe, als die Heilbrunner auf die rot-weißen Tölzer trafen und sich mit 2:3 geschlagen geben mussten. „Ich bin hochzufrieden und stolz auf meine Buben“, strahlte RW-Coach Hans Hohenreiter. Dabei hätte man vor allem zu Beginn „Chancen für sechs oder sieben Tore“ gehabt. Trotz des Ausscheidens bekundete HSV-Trainer Selcuk Akbulut: „Ich bin mit der Leistung zufrieden, mit dem Resultat freilich nicht.“ Schließlich grummelte er noch: „Vielleicht wäre gegen Rot-Weiß etwas drin gewesen, wenn wir bei unseren Chancen das Tor getroffen hätten.“ Einig waren sich allerdings beide Trainer, dass der FCKS in der Gruppe die klar beste Mannschaft gestellt hatte: „Die waren brutal stark. An die hat für uns kein Weg hingeführt.“ Und FCKS-Coach Ralf Kage strahlte nach den 7:0- und 4:0-Erfolgen: „Das Kreisfinale war unser Ziel, und darauf freuen wir uns jetzt.“

Gruppe 2

Die erste Aufregung gab’s bereits vor Turnierbeginn, denn die bange Frage lautete: Würde der TSV Dietramszell antreten oder nicht? Coach Thomas Thenikl hatte sich geweigert, weil er angeblich nicht eingeladen worden war. Das wollte sich Spielervater Helmut Hopper nicht gefallen lassen, trommelte ein Not-Team zusammen und trat mit den Zeller Buben an. Auch wenn sie zwei Niederlagen kassierten und letztlich ausschieden, bekundete Aushilfs-Coach Hopper: „Es hat viel Spaß gemacht, hier mitzuspielen. Ein sehr schönes Turnier und eine klasse Organisation. Nur waren die Gegner für uns einfach zu stark.“

Tor, Sieg und Weiterkommen bejubelt Paul Schwarz vom SV Wackersberg-Arzbach.

Vor allem der SV Wackersberg nutzte beim 8:1-Kantersieg die Gunst der Stunde gegen die ersatzgeschwächten Zeller. „Auch wenn uns in der Partie gegen Benediktbeuern etwas der Dampf ausgegangen ist, haben wir unser Ziel erreicht und sind weitergekommen“, freute sich SV-Coach Maxi Holzner. Souverän hatten hier hingegen die Beurer ihre Kreise gezogen, wobei Co-Trainer Bert Eigner anmerkte: „Dietramszell hatte einen ausgezeichneten Torwart, der uns das Leben schwer gemacht hatte.“ Und der Hochgelobte war ausgerechnet Trainersohn Tristan Thenikl.

Ergebnisse:

SV Bad Heilbrunn - RW Bad Tölz 2:3

TSV Benediktbeuern - SV Wackersberg 4:0

RW Bad Tölz - FCK Schlehdorf 0:7

SV Wackersberg - TSV Dietramszell 8:1

SV Bad Heilbrunn - FCK Schlehdorf 0:4

TSV Benediktbeuern - TSV Dietramszell 4:0

GRUPPE A 

1. FC Kochelsee Schlehdorf 11:0 8

2. RW Bad Tölz 3:9 4

3. SV Bad Heilbrunn 2:7 0

GRUPPE B 

1. TSV Benediktbeuern 8:0 8

2. SV Wackersberg 8:5 4

3. TSV Dietramszell 1:12 0

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