Eichenfelder Buben stürmen in Runde zwei

Sie haben begeisternden Fußball gezeigt: Die E-Junioren aus Zolling (weiß-rote Dressen), Eichenfeld-Freising (dunkelblau), Mauern (weiß) und Hörgertshausen (grau) haben für ein spannendes Turnier gesorgt – sehr zur Freude von Spielgruppenleiter Torsten Horn (hinten, l.).
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Sie haben begeisternden Fußball gezeigt: Die E-Junioren aus Zolling (weiß-rote Dressen), Eichenfeld-Freising (dunkelblau), Mauern (weiß) und Hörgertshausen (grau) haben für ein spannendes Turnier gesorgt – sehr zur Freude von Spielgruppenleiter Torsten Horn (hinten, l.).

In souveräner Art und Weise haben die E-Junioren der SG Eichenfeld ihre Favoritenrolle beim Auftaktturnier des Merkur CUP 2016 bestätigt. In Zolling gewannen sie die erste Qualifikationsrunde durch drei beeindruckende Siege vor der SpVgg Zolling, der SpVgg Mauern und dem SV Hörgertshausen.

Weil es bei den Eichenfelder Buben zuletzt in der Punkterunde nicht ganz so rund gelaufen war, wollten sie die klare Favoritenrolle in der ersten Runde des Merkur CUP nicht annehmen. Doch bereits nach wenigen Sekunden im ersten Spiel gegen die SpVgg Zolling waren wohl alle Zweifel beseitigt: Daniel Kuen eröffnete gegen die Zollinger das Schützenfest. Und ehe die Gastgeber überhaupt so richtig auf dem Feld standen, erhöhte Patrick Wiesinger auf 2:0. Danach waren die Zollinger zwar bemüht, mit viel Einsatz den Eichenfeldern Paroli zu bieten. Wenn die allerdings erstmal ins Kombinieren kamen, hatten sie keine Chance. Am Ende gab es ein hochverdientes 6:1 durch die weiteren Treffer von Blenet Ademi (2), Leander Kießl und Rafael Wiesinger. Das Zollinger Tor erzielte Basti Busch.

Mit der SpVgg hatten die Eichenfelder die schwierigste Aufgabe bereits gelöst. In den beiden anderen Spielen ließen sie es etwas entspannter angehen. Gegen den SV Hörgertshausen benötigten sie einige Zeit, um aus den vielen Einschussmöglichkeiten Kapital zu schlagen. Leander Kießl (2), Rafael Wiesinger (2), Blenet Ademi (2) und Daniel Kuen sorgten mit ihren toll herausgespielten Toren für den klaren 7:0-Erfolg. Ähnlich verlief die Partie gegen die Mauern: Wenn das SGE-Team Gas gab, dann hatten die Mauerner keine Chance. Der klare 8:0-Sieg spricht für sich. Die Tore für Eichenfeld erzielten Leander Kießl (3), Daniel Kuen, Daniel Feucht, Göktan Akpinar, Blenet Ademi und Rafael Wiesinger. „Bei uns ist es von Beginn an sehr gut gelaufen“, betonten die beiden SGE-Trainer Florian Wiesinger und Stefan Kießl im Anschluss. „Freilich haben wir mit der Auslosung der Gegner auch etwas Glück gehabt.“ Jetzt will man im Merkur CUP jedoch recht weit kommen: „Wir möchten, wenn es gut geht, das Kreisfinale erreichen“, sagte SGE-Spieler Daniel Kuen selbstbewusst. „Aber die Konkurrenz mit Hallbergmoos, Neufahrn oder dem SE Freising ist sehr groß.“

Nach der klaren Niederlage gegen Eichenfeld waren die Zollinger etwas verunsichert. Aber sie bewiesen gegen das starke Team der SpVgg Mauern eine prächtige Moral. In dieser kampfbetonten Partie führte Sebastian Freudl mit seinem 1:0 die Gastgeber auf die Siegerstraße. Nachdem Basti Busch kurz vor der Pause auf 2:0 erhöht hatte, fehlte den Mauerner Buben in der zweiten Halbzeit der nötige Biss, um die Partie vielleicht noch drehen zu können. Leo Matulek (2) und Paul Krüger erzielten nach dem Seitenwechsel die Tore zum 5:0-Sieg der SpVgg Zolling. Und dieser Erfolg wirkte befreiend auf die Gastgeber: In der letzten Partie beherrschten sie Hörgertshausen klar. Die Tore von Elias Teibl (2) und Basti Busch (2) reichten zum klaren 4:0 und damit fürs Weiterkommen in die nächste Runde. „Wir haben unser Ziel erreicht“, freute sich Zollings Trainer Adam Teibl. „Im zweiten und dritten Spiel haben unsere Buben sehr gut gespielt. Mal schauen, ob wir im Merkur CUP vielleicht noch die nächste Runde überstehen.“

Den dritten Platz sicherte sich die SpVgg Mauern mit einem 2:0 gegen Hörgertshausen. In der ausgeglichenen ersten Halbzeit schaffte Mauern durch das Tor von Sebastian Stöhs kurz vor der Pause das 1:0. Das war der Knackpunkt. Mauern dominierte danach und machte mit dem 2:0 durch Kilian Bauer den Sack endgültig zu. Sehr zur Freude von Trainer Oliver Erbs: „Die Leistung hat gepasst. Unser Team hat das gespielt, was machbar ist.“

Überhaupt nicht zufrieden war dagegen Hörgertshausens Coach Max Hobmaier: „Wir haben uns heute unter Wert verkauft, weil die Einstellung unserer Spieler nicht gepasst hat. Sie haben das ganze Turnier verschlafen. Ich glaube, sie sind am Vorabend zu spät ins Bett gegangen.“

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