Ausgang offen

Die E-Junioren des SV Bad Tölz

In der „Hammergruppe“ 4 gibt es keinen Favoriten – In Gruppe 3 kämpfen Sachsenkam und Bichl um Platz zwei

Die E-Junioren des SV Sachsenkam, des SC Gaißach und der Sportfreunde Bichl (Gruppe 3) sowie des Lenggrieser SC, des SV Bad Tölz und des SC Reichersbeuern (Gruppe 4) wollen im Merkur CUP 2016 so weit wie möglich kommen. Für diese Mannschaften fällt der Startschuss zum weltgrößten E-Junioren-Wettbewerb im zweiten Turnier beim SV Sachsenkam an diesem Samstag um 13 Uhr.

Gruppe 3

Mit den Gaißachern haben die beiden Konkurrenten den Favoriten ausgemacht. Auch SCG-Coach Michael Söllner ist überzeugt: „Wir können beide Gegner schlagen.“ Keine Frage, dass er mit seiner Truppe „auf jeden Fall die erste Runde überstehen“ will. Auch wenn der SCG in der vorausgegangenen Punkterunde lediglich Rang fünf belegte, ist der Trainer überzeugt: „Wir haben Potenzial für wesentlich mehr.“

Ebenfalls Platz fünf belegten die Sachsenkamer Gastgeber. Dennoch sieht Trainer Anderl Baier die besseren Chancen seiner Schützlinge darin, Bichl zu schlagen: „Wenn die Tagesform stimmt und wir etwas Glück haben, könnten wir den zweiten Platz schaffen.“ Durchwegs mit dem älteren Jahrgang 2005 bestückt, sollte für den SVS heuer der Sprung ins Kreisfinale möglich sein.

Auch die Bichler backen eher kleine Semmeln, hoffen aber auf Runde zwei. „Ein Sieg gegen Sachsenkam sollte schon drin sein, alles andere wäre Zugabe“, erwartet Coach Toni Asenstorfer. Zudem hat er beobachtet: „Wenn sie so spielen wie zuletzt im Training, dann sehe ich nicht schwarz.“

Gruppe 4

Eine Hammergruppe wurde mit dem SC Reichersbeuern, dem SV Bad Tölz und dem Lenggrieser SC zusammengewürfelt. „An einem schlechten Tag können auch wir auf die Nase fallen“, sagt LSC-Coach Hans Wasensteiner. Sein Team wird erneut als absoluter Favorit im Bereich des Tölzer Kurier gehandelt. Bei seinen Schützlingen – durchwegs aus dem älteren Jahrgang 2005 – kann er auf drei Akteure mit Merkur CUP-Erfahrung zurückgreifen. Nicht umsonst stehen sie in der Punktrunde auf dem Platz an der Sonne.

Obwohl sie nach Zählern auf Rang zwei liegen, stapelt der Reichersbeurer Coach Peter Reiter tief: „Wir sind Außenseiter. Wir haben schon gute Teams geschlagen, haben aber auch schon gegen schlechte verloren.“ Dennoch hofft er, dass es seiner Truppe gelingt, „den SV Tölz aus dem Bewerb zu kicken.“

Doch der hat Reichersbeuern als Opfer ausgemacht. „Die müssen wir schlagen, wenn wir weiterkommen wollen“, weiß Coach Gerhard Wannek. Er hat durchwegs Kicker des älteren Jahrgangs 2005 zur Verfügung und belegte in der Punkterunde Platz drei – hinter Lenggries und Reichersbeuern. „Das spiegelt unser Können wider. Auf jeden Fall freuen wir uns riesig darauf, im Merkur CUP anzutreten.“ Und noch mehr würden sich er und seine Mini-Kicker freuen, wenn sie am Samstag, 7. Mai, im Kreisfinale dabei wären.

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