Alle wollen nach Huglfing

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Technisch stark und auch erfolgreich: Die E-Juniorinnen des ESV Penzberg (rechts, hier beim Auftaktturnier im April im Nonnenwaldstadion) qualifizierten sich souverän für die 2. Vorrunde – und wollen nun ins Finale.

Beim Mädchen-Turnier im Merkur CUP werden am Wochenende die Finalteilnehmer ermittelt

Bei der Fußball-EM in Frankreich wird es am Wochenende mit den Achtelfinalspielen so richtig ernst. Und auch im Merkur CUP der Mädchen-Mannschaften steigt die Spannung. Am Samstag und Sonntag, 25. und 26. Juni, wird die 2. Vorrunde ausgetragen. 16 Teams haben sich dafür qualifiziert – und ermitteln die acht Teilnehmer am Finalturnier, das am Samstag, 9. Juli, in Huglfing ausgetragen wird.

Der Merkur CUP ist das weltweit größte E-Junioren-Turnier seiner Art und wird vom „Münchner Merkur“ und seinen Heimatzeitungen in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV) veranstaltet. Unterstützt wird der Wettbewerb von E.ON, CEWE, den Ensinger Mineral-Heilquellen und der Bavaria Filmstadt. Seit drei Jahren gibt es ein eigenes Turnier für Mädchen-Mannschaften. Den Sieg holte sich bis dato stets der FFC Wacker München.

Die 16 Teams in der 2. Vorrunde sind in vier Gruppen aufgeteilt. Jeweils die zwei besten Mannschaften ziehen ins Finalturnier ein. Aus Landkreis-Sicht am interessantesten ist die Gruppe 3, die am Sonntag in Grasbrunn (Landkreis München/Nähe Ottobrunn) ausgespielt wird. Dort kämpfen der ESV Penzberg, der SC Huglfing und die JSG Maxkron/DJK Penzberg in direkten Duellen ums Weiterkommen. In der Vorrunde haben der ESV Penzberg (12 Punkte/16:0 Tore) und der SC Huglfing (10 Punkte/6:2 Tore) ihre jeweiligen Gruppen beherrscht. Die JSG Maxkron/DJK Penzberg belegte in ihrer Gruppe den dritten Platz, kam aber durch einen Losentscheid in die zweite Runden.

Auch bei den Mädchen-Mannschaften gilt die besondere Merkur CUP-Regel: Erzielt eine Mannschaft in einem Spiel drei oder mehr Tore, dann erhält sie – unabhängig vom Ausgang der Partie – einen Zusatzpunkt. Toreschießen lohnt sich also.

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