Mit Polizei-Eskorte zum Serie-A-Spiel

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Der Bus des Münchner Unternehmens Geldhauser mit der Gruppe des SV Walpertskirchen an Bord.

Einmal die Fußball-Profis von Bologna und Florenz bei einem Serie A-Spiel sehen: Das war von vornherein vorgesehen für den viertägigen Trip des SV Walpertskirchen nach Italien.

Überraschend ergab sich dann aber, dass auch die Fahrt der Walpertskirchner Buben zum Stadion ein echtes Erlebnis wurde.

Die oberbayerische Abordnung war ebenso wie der AC Florenz im Amati Hotel am Stadtrand Bolognas untergebracht, beide Teams waren mit einem großen Bus gekommen und beide wollten zum Stadio Renato Dall’Ara. Diese Gemeinsamkeiten genügten der italienischen Polizei, um den SV Walpertskirchen ebenso zu hofieren wie die Fußballprofis aus Florenz. Mit zwei Polizei-Motorrädern wurde der Bus über die Autobahn bis zum Stadiontor eskortiert. Für Busfahrer Thorsten Panek vom Busunternehmen Geldhauser taten sich dank der Unterstützung in Uniform ungeahnte Lücken im dichten Stadtverkehr Bolognas auf.

Das Staunen ging im Stadion weiter. „Die Fans von Bologna sind echt ultra“, raunte der 11-jährige Stefan Pfanzelt seinem Freund Samuel Ofori zu, als in der Kurve bengalischen Feuer gezündet wurden. Das Geschehen auf dem Rasen konnte da nicht ganz mithalten, am Ende stand ein unspektakuläres 1:0 für Florenz. „Was man von der Serie A so hört, stimmt wirklich“, so der Walpertskirchner Trainer Richard Alexy, „es wird viel langsamer gespielt als in der Bundesliga.“

Schnelligkeit kam trotzdem nicht zu kurz im Reiseprogramm, das Jakob Schuhmann, Geschäftsführer des Macron Store München, als Organisator auf die Beine gestellt hat. Bei einem Besuch des Ferrari-Museums in Maranello sahen die Walpertskirchner echte Formel 1- Rennwagen. Abgerundet wurde die Reise mit einem Besuch des Werks von Macron. Nach vier Tagen ging es zurück nach Walpertskirchen. Ohne Polizei-Eskorte, aber mit vielen Erinnerungen.

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