Der Turnierfavorit hat Personalsorgen

Als gute Gastgeber wollen sich die Fußballer des SC Rot-Weiß Bad Tölz am morgigen Samstag beim Kreisfinale zum Merkur CUP präsentieren.

Ab 13.30 Uhr rollt auf den Plätzen in der Kohlstatt der Ball, um herauszufinden, welche beiden E-Junioren-Mannschaften die Region in den Bezirksfinals vertreten. Davor gibt es einen kleinen offiziellen Teil: die Trainerbesprechung (13 Uhr) sowie Einmarsch der Mannschaften und Gruppenfoto.

Gruppe 1

Auch sportlich wollen die rot-weißen Tölzer ihren Gästen den Vortritt lassen. „Für uns war der Einzug ins Kreisfinale bereits ein riesiger Erfolg“, sagt RW-Coach Hans Hohenreiter. „Etwas Turnierluft schnuppern und Spaß am Fußball haben, das sind unsere Ziele.“ Er verschwendet keinen Gedanken daran, dass sein Team in der Gruppe 1 gegen den TSV Benediktbeuern, den SC Gaißach oder gar gegen den erneut favorisierten Lenggrieser SC die Nase vorne haben könnte.

„Unser Ziel ist das Halbfinale, und das wird schwer genug“, sagt Andi Kobbe, Coach des TSV Benediktbeuern. Als Turnierfavorit hat er „den FC Kochelsee“ ausgemacht. Irgendwo mittendrin sieht sich Michael Söllner, Trainer der Gaißacher Buben: „Wenn die Tagesform passt und wir etwas Glück haben, könnten wir ins Halbfinale einziehen.“ Auch wenn sich LSC-Trainer Hans Wasensteiner bewusst ist, dass seine Truppe die eindeutig schwerere Gruppe erwischt hat, sagt er: „Unser Ziel ist wie immer das Bezirksfinale.“

Gruppe 2

Nach dem starken Auftritt in Sachsenkam wird in Gruppe 2 der FCKS als Favorit gehandelt. Doch Coach Ralf Kage wiegelt ab: „So hatte ich mir das ursprünglich gedacht, aber jetzt muss ich verletzungsbedingt auf drei meiner Stärksten verzichten.“ Mit einem „mittleren Tabellenplatz“, wäre der Bichler Coach Hubert Deiser zufrieden: „Zu mehr wird es vermutlich nicht reichen.“

Anders der Wackersberger Maxi Holzner, der mit seiner Truppe „die Gruppenphase überstehen“ will und dann auf etwas Glück im Halbfinale hofft. Dieses Ziel hat auch Gerhard Wannek, Coach des SV Bad Tölz: „Erst einmal das Halbfinale erreichen. Wir sind zwar ziemlich gut aufgestellt, aber letztlich sind meine Buben immer eine Wundertüte. Man weiß vorher nie, was rauskommt.“

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