Wunderers Schuss ins Bezirksfinale

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Das Finale: Der TSV 1860 (M.) gewann 2:0 gegen den Waldeck-Obermenzing.

Waldeck überrascht, nur gegen den TSV 1860 sind alle chancenlos: Löwen beenden Turnier bei Hertha mit 22:0 Toren.

Bis auf einen kurzen, harmlosen Regenschauer und ein ausgefallenes Mikrofon bei der Siegerehrung war es eine rundum gelungene Veranstaltung, die der FC Hertha am Samstag organisiert hatte. Das Kreisfinale des Merkur CUP (München Stadt, Süd/West – Kreis 15), den unsere Zeitung in der 22. Auflage gemeinsam mit dem Bayerischen Fußballverband (BFV), E.ON, der Bavaria Filmstadt, CEWE sowie Ensinger Mineral-Heilquellen ausrichtet, hatte zwar keine ausgemachte Sensation zu bieten, da sich mit dem TSV 1860 der haushohe Favorit erwartungsgemäß souverän durchsetzte, große Emotionen aber blieben dennoch nicht aus. Mit dem SV Waldeck-Obermenzing etwa qualifizierte sich neben den Junglöwen noch ein kleiner Klub aus dem Westen der Stadt für das Bezirksfinale am 2. Juli.

Justus Wunderer aber, der Waldeck mit seinem 1:0-Siegtreffer im Halbfinale gegen den SV Planegg-Krailling den Einzug ins Bezirksfinale beschert hatte, gab sich betont cool. Nein, erklärte der Schütze des goldenen Treffers, es sei keineswegs sein bisher wichtigstes Tor gewesen, er habe schon in der Liga gegen den TSV 1860 einen ähnlich wertvollen Treffer erzielt. Obgleich ein bekennender 1860-Fan, gab er als Idol Dortmunds Turbosprinter Pierre-Emerick Aubameyang an. Bei den Löwen scheint es dem Talent derzeit an adäquaten Vorbildern zu mangeln. Im Finale blieb der junge Angreifer gegen seinen Lieblingsklub diesmal ohne Treffer. Obwohl Waldecks Torhüter Inigo Percy über sich hinauswuchs, gleich mehrere spektakuläre Paraden zeigte und anschließend völlig zu Recht als bester Torwart des Turniers ausgezeichnet wurde, gaben sich die Junglöwen auch im Endspiel keine Blöße. Dank der Treffer von Emirhan Cüneyt Demircan und Saifulla Khutsurov bezwangen sie den Underdog mit 2:0 und qualifizierten sich mit der beeindruckenden Torquote von 22:0 in allen fünf Turnierspielen für das Bezirksfinale.

Fotos vom Kreisfinale beim FC Hertha München

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Kreisfinale beim FC Hertha München © Marcus Schlaf
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Für 1860-Coach Ludwig Schneider ein perfekter Abschluss seiner Merkur-CUP-Karriere. Seit fünf Jahren bereits ist der erst 33-Jährige für die U11 zuständig. 2012 konnte der TSV 1860, bereits unter Schneiders Führung, zuletzt den Merkur CUP für sich entscheiden. Die Scharte, sich letztes Jahr im Halbfinale dem späteren Sensationssieger FC Ismaning geschlagen geben zu müssen, müssen nun aber Franz Leder und Beppo Gutsmiedl auswetzen. Während Leder die U11 künftig alleine betreuen wird, wechselt Schneider nach insgesamt elf Jahren bei den Löwen zum FC Augsburg. Er wohne im Schwäbischen, erzählt er, beim FCA steigt er zudem direkt als Co-Trainer der U19 ein, die gerade erst wieder in die A-Junioren-Bundesliga zurückkehrte. Schon im Bezirksfinale wird er nicht mehr mit dabei sein, Leder und Gutsmiedl werden mit den Junglöwen dort den letzten Schritt in Richtung des großen Finalturniers am Samstag, dem 16. Juli, in Mammendorf im Landkreis Fürstenfeldbruck machen.

Moral bewies auch Ludwigsvorstadt. In der Vorrunde war das Team des Trainerduos Lionel Ndasi aus Kamerun und Juan Villanueva aus Peru bei 0:18 Toren böse unter die Räder gekommen. Das Spiel um Platz sieben aber entschieden die Ludwigsvorstädter gegen Germering mit 2:0 für sich. Bislang waren sie als „good cop, bad cop“ aufgetreten, wie die beiden Spielerväter grinsend erzählen. Da Ndasi beruflich keine Zeit mehr hat, muss Villanueva in Zukunft auch die Rolle des bad cop besetzen.

Den kompletten Zeitungsbericht zum Kreisfinale gibt's hier zum Download.

Alle Ergebnisse im Überblick.

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