„Wie eine Weltmeisterschaft“

+
Vollen Einsatz wollen die E-Junioren-Kicker auch am Sonntag in Waldram zeigen. Qualifiziert haben sich auch die Mannschaften aus Münsing (gelbe Trikots) und Höhenrain (blau).

Acht E-Junioren-Teams fiebern dem Merkur CUP-Kreisfinale am Sonntag in Waldram entgegen

Bereits zum 22. Mal findet in diesem Jahr der Merkur CUP statt – der Wettbewerb, von dem alle jungen Fußballer schwärmen, die jemals daran teilgenommen haben. Der Weg zum Titel beim größten E-Jugend-Turnier der Welt, das unsere Zeitung gemeinsam mit dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV) und in Zusammenarbeit mit den Partnern E.ON, Ensinger Mineral-Heilquellen, CEWE und Bavaria Filmstadt austrägt, dürfte dabei so umkämpft sein wie selten zuvor. Auch die acht Vereine aus dem Verbreitungsgebiet des Isar-Loisachboten/Geretsrieder Merkurs, die am Sonntag, 5. Juni, ab 13.30 Uhr in Waldram das Kreisfinale austragen, wollen sich mächtig ins Zeug legen. Denn das große Ziel heißt Finale, und dieses findet am 16. Juli statt. Unser Mitarbeiter Heinz Richter sprach mit den Trainern der teilnehmenden E-Junioren-Teams.

Stefan Sedunko (SG Egling/Deining): „Für meine Burschen ist der Merkur CUP wie eine Welt- oder Europameisterschaft. Ich bin gespannt, denn für uns ist das Kreisfinale eine Premiere. Die Stärken unseres kleinen Dorfvereins liegen eindeutig im kämpferischen Bereich. Schwächen? Naja, das ist wohl eindeutig der Torabschluss. Leider muss ich verletzungsbedingt auf einige Leistungsträger verzichten. Trotzdem wollen wir für die eine oder andere Überraschung sorgen.“

Florian Tegge (SV Münsing): „Der Merkur CUP ist für meine Jungs schon etwas Besonderes, das erlebt man im Grunde genommen nur einmal. Unser Verein war schon öfter dabei, aber für mich persönlich ist es Neuland. Meine Buben sind voll motiviert, und wir werden von Spiel zu Spiel schauen, wohin die Reise geht. Schlecht sind wir nicht. In der Punktrunde haben wir keine Niederlage kassiert.“

Rudolf Lieb und Roland Woratsch (SG TSV/BCF Wolfratshausen): „Wir müssen unsere Burschen schon fast ein bisschen bremsen und ihnen erklären, dass nicht nur das Ergebnis, sondern auch das Erlebnis zählt. Wir treten mit einer sehr ausgeglichenen Mannschaft an, die auch viel Spaß am Merkur CUP hat. Natürlich haben wir kleine Schwächen, aber die verraten wir nicht. Als Favoriten für den Einzug ins Bezirksfinale stufen wir die DJK Waldram und den TSV Schäftlarn ein. Wir gehören zum erweiterten Kreis.“

Christian Sacher und Martin Lechner (TuS Geretsried): „Der Stellenwert des Merkur CUP ist in unserem Verein und vor allem für die Kinder schon etwas Besonderes. Die Heimatzeitung hilft mit ihren Artikeln mit, dass wir für unsere gute Jugendarbeit bekannt werden. Wir haben zwar keine großen Stars, aber gute Einzelspieler und hoffen, dass wir am Sonntag zumindest das Halbfinale erreichen. In diesem Jahr sind Schäftlarn und Waldram die klaren Favoriten.“

Daniel Feichtinger (TSV Schäftlarn): „Meine Jungs freuen sich schon sehr, denn beim Merkur CUP haben sie auch mal die Möglichkeit, gegen andere Mannschaften anzutreten als in der Liga. Einmal war der TSV mit Trainer Franz Voggenreiter schon im Finale in Rottach dabei. Also ein bisschen Merkur CUP-Erfahrung haben wir schon. Eigentlich trainieren wir immer auf Kunstrasen, aber diese Woche haben wir das Training auf Rasen verlegt. Unsere Stärke ist das gute Aufbauspiel. Die Schwächen sehe ich aktuell an der manchmal zu lockeren Einstellung. Wir gehören in Waldram sicherlich zu den Mitfavoriten, aber die DJK, Münsing und der BCF müssen erst einmal besiegt werden.“

Thomas Schumann und David Veselinovic (DJK Waldram): „Der Merkur CUP ist für meine Spieler das Highlight des Jahres. Da wir in diesem Jahr mit einem reinen 2005er Jahrgang antreten, denke ich schon, dass wir Chancen haben und eine gewichtige Rolle spielen werden. In der Punktrunde sind wir Tabellenführer und streben die Meisterschaft an. Die Jungs spielen schon lange zusammen und sind technisch auf einem guten Niveau. Die Chancen, ins Bezirksfinale einzuziehen, stehen gut. Es wäre das erste Mal für die DJK Waldram. Mitfavorit ist der TSV Schäftlarn, aber man darf nicht übersehen, dass auch andere gute Mannschaften dabei sind.“

Ralf Zender (SG Thanning/Ascholding): „Der Merkur CUP ist für uns schon ein besonderes Turnier mit einem hohen Stellenwert. Im Kreisfinale sind wir das erste Mal dabei. Trotzdem planen wir kein besonderes Training. Wir haben uns in den letzten zwölf Monaten sehr gut entwickelt. Nur hat meine Mannschaft manchmal zu wenig Selbstvertrauen und glaubt nicht daran, gegen bessere Gegner gewinnen zu können. In unserer Gruppe sind Waldram und Schäftlarn die klaren Favoriten. Das macht es für uns nahezu unmöglich, weiterzukommen.“

Mathias Wioncek (FSV Höhenrain): „Beim Merkur CUP, da möchte jeder meiner Spieler dabei sein. Das ist für sie wie eine eigene Weltmeisterschaft. Wir waren schon öfters mit den entsprechenden Jahrgängen im Kreisfinale dabei, und einmal sogar im großen Finale. Am Sonntag werden wahrscheinlich Waldram und Schäftlarn weiterkommen. Da hilft uns auch kein Geheimtraining, obwohl es in der Punktrunde gut läuft. Unsere Schwächen? Die sehe ich eher in den Pausen am Grillstand. Da lassen es sich meine Buben öfter mal ganz gutgehen zwischen den Spielen, was sich danach oft bemerkbar macht.“

Kommentare