Topfavorit von Gastgebern gefordert

Der SC Fürstenfeldbruck ist wie jedes Jahr Topfavorit auf den Sieg im Kreisfinale. Fotos: Weber

Noch eine Woche bis zur Europameisterschaft – da steigert sich das Kribbeln erst langsam. Die Spannung für das Kreisfinale des Merkur CUP am Sonntag um 11 Uhr beim FC Eichenau ist dagegen nicht mehr zu greifen.

Das Finale des weltgrößten E-Jugend-Fußballturniers, das unsere Zeitung gemeinsam mit dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV), Sponsor E.ON, der Bavaria Filmstadt sowie CEWE und Ensinger Mineral-Heilquellen veranstaltet, ist für 15.25 Uhr vorgesehen. Dessen Teilnehmer sind für eines der vier Bezirksfinals qualifiziert, die am 2. und 3. Juli stattfinden.

Fast schon standesgemäß gilt dabei der SC Fürstenfeldbruck als der große Favorit. Würde eine Umfrage unter den Trainern abgehalten, sie würde wohl ähnlich klar ausfallen wie vor einer Bundesligasaison für den FC Bayern München. Und ähnlich wie beim Rekordmeister legen sich gegen den Seriensieger beim Merkur CUP-Kreisfinale alle Mannschaften ganz besonders ins Zeug. So hatte sich bereits im Vorjahr gezeigt, dass die Erfolge des SCF im eigenen Landkreis keine Selbstgänger mehr sind.

So wird sich auch der FC Eichenau als Gastgeber mächtig ins Zeug legen eine ähnlich gute Rolle zu spielen wie im Vorjahr. Da war man nicht nur dem SCF ein würdiger Endspielpartner, dem man nur mit 2:3 unterlag. Die Eichenauer bewiesen auch mit dem vierten Platz in ihrem Bezirksfinale, dass ihr Erfolg kein Zufall war.

Dass sich der Verein vom Starzelbach am Sonntag auch abseits der Duelle um Punkte und Tore als guter Gastgeber erweisen wird, davon ist Gruppen-Spielleiter Walter Huppmann überzeugt. Dem FC Eichenau könne man so ein Turnier bedenkenlos anvertrauen. „Die kann man als Veranstalter aus der Lostrommel ziehen und man weiß, dass das in jeder Beziehung klappt“, sagt Huppmann voller Vorfreude auf das Kreisfinale des Merkur CUP.

Doch auch der Rest des Teilnehmerfeldes hofft aus sportlicher Sicht auf gutes Gelingen. Teams wie der FC Emmering, der SC Unterpfaffenhofen oder der SC Oberweikertshofen sind durchaus in der Lage ein gewichtiges Wort um das Erreichen der Bezirksfinals mitzusprechen. Auch sie können auf Erfolge in der Vergangenheit verweisen. Spielleiter Huppmann spricht „von einem ausgeglichenen Feld mit vielen starken Mannschaften“.

Auch der FC Aich und der TSV Moorenweis bewiesen in den vergangenen Jahren immer wieder, das sie zu Überraschungen fähig sind. Am ehesten in der Außenseiterrolle ist Grün-Weiß Gröbenzell zu sehen. Doch dessen Jugendteams zeigten in diversen Wettbewerben, dass sie sich im Verlauf eines Turniers steigern können.

Kommentare