„Wir wollten Wacker ärgern und das ist uns gelungen“

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Einzug ins Finale: Dort unterliegt Grasbrunn dem Titelverteidiger Wacker München im Achtmeterschießen.

Nichts für schwache Nerven war das Mädchenfinale beim Merkur CUP in Huglfing. Im Finale brachte die Zuschauer nicht nur die sommerliche Hitze ins Schwitzen.

Auch das Duell des TSV Grasbrunn und Wacker München sorgte für schweißnasse Hände. In einem hart umkämpften Match brachten die Grasbrunner Mädchen den Turnierfavoriten, der bisher alle drei Merkur CUP Titel abräumte, gehörig ins Wanken.

Helena Dorn brachte den TSV zunächst mit 1:0 in Front. Direkt nach dem folgenden Anstoß glich Wacker aber aus. Bei dem 1:1 blieb es auch nach Ende der regulärer Spielzeit und der Verlängerung. Die Entscheidung musste im Acht-Meterschießen fallen und da hatten die Grasbrunner noch einen taktischen Kniff parat. Sie stellten Spielmacherin Carlotta Schwörer zwischen die Pfosten, die prompt einen Schuss parierte. Das reichte aber nicht, um den Seriensieger vom Thron zu stoßen. Wacker traf einmal mehr, so dass Grasbrunn mit 3:4 den Kürzeren zog.

„So nah dran wie wir, war noch kein Team an Wacker. Wir wollten sie ärgern und das ist uns gelungen“, urteilt TSV-Coach Harry Pirker, der mit der Leistung seiner Truppe höchst zufrieden war. „Die Mädchen sind als geschlossene Mannschaft aufgetreten, das war ein tolles Turnier“, sagt Pirkner. Seine Schützlinge ließen in der Gruppenphase nichts anbrennen. Mit drei Siegen gegen den ESV Penzberg (3:0), die SpVgg München Schwabener Au (1:0) und dem FC Teutonia München (2:1) sicherten sich die Grasbrunnerinnen in souveräner Manier Platz eins in der Gruppe und den Halbfinaleinzug. Dort bekamen es die Pirker-Schützlinge mit dem TSV Schwabhausen zu tun. In einer ausgeglichenen Partie sicherte sich Grasbrunn mit einem Last-Minute Treffer zum 2:1 Erfolg das Endspielticket. Um den dreifachen Turniersieger Wacker zu stürzen fehlte nur das nötige Quäntchen Glück.

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