Der Traum vom Halbfinale

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Bereits fürs „Finale dahoam“: die Mädchen des SC Huglfing (in gelben Trikots).

Gastgeber SC Huglfing und ESV Penzberg gehen motiviert ins große Finale, sie wollen aber auch Spaß haben

Für die Mädchen des SC Huglfing ist das große Finale im Merkur CUP nichts Neues mehr. Bereits im vergangenen Jahr schafften die von Marco Tragl und Andreas Drexler trainierten SC-Kickerinnen den Sprung unter die besten acht Mannschaften. Dagegen feiern die Mädchen des ESV Penzberg am morgigen Samstag auf dem Huglfinger Sportgelände am Tautinger Weg ihre Final-Premiere.

Der Merkur CUP ist das weltweit größte E-Junioren-Turnier seiner Art und wird vom „Münchner Merkur“ und seinen Heimatzeitungen in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV) veranstaltet. Unterstützt wird der Wettbewerb von E.ON, CEWE, den Ensinger Mineral-Heilquellen und der Bavaria Filmstadt. Seit drei Jahren gibt es ein eigenes Turnier für Mädchen-Mannschaften. Den Sieg holte sich bis dato stets der FFC Wacker München.

Im vergangenen Jahr erreichten die Huglfinger Mädchen den ehrenvollen siebten Platz, diesmal darf es beim Wettbewerb auf eigenem Platz schon ein bisserl mehr sein. „Das Halbfinale ist durchaus realistisch“, so SC-Coach Andreas Drexler. Dafür müssen seine Mädels in ihrer Gruppe einen der ersten beiden Plätze belegen. Das wird schwer, denn in der Huglfinger Gruppe ist auch der haushohe Favorit FFC Wacker. „Der ist so etwas wie der FC Bayern der MädchenMannschaften“, so Drexler. Also müssen die Huglfingerinnen versuchen, den Post SV München und den TSV Schwabhausen aus dem Weg zu räumen. „Wir hoffen, dass uns viele Fans unterstützen“, so Drexler. Er betont aber, dass bei allem Ehrgeiz der Spaß im Vordergrund steht.

Dieser Ansicht ist auch Arthur Schenk, Trainer des ESV Penzberg. „Wir sind froh, dass wir dabei sind. Wir nehmen es, wie es kommt.“ Nur aus Jux und Tollerei fahren die Penzbergerinnen aber nicht nach Huglfing. Irgendwo im Hinterstübchen ist da der Wunsch, den Sprung in die Vorschlussrunde zu schaffen. Vor den drei Konkurrenten – Grasbrunn, Markt Schwaben und Teutonia München – hat Schenk großen Respekt: „Die können alle kicken.“ Und wenn’s mit dem Halbfinale nicht klappt? Egal: „Die Vorfreude ist größer als die Erwartungen“, so Schenk.

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