Waldecks junges Trainerduo

Klare Anweisungen: Aufmerksam lauschen die Spieler des SV Waldeck-Obermenzing ihrem Trainer Philipp Deppner.

Philipp Deppner und Ludwig Weingarten mit Platz 6 sehr zufrieden

Seine Geburtstagsfeier wird Philipp Deppner trotz des unglücklichen Vorrunden-Aus im Merkur-CUP-Finalturnier genossen haben. Tags darauf, am gestrigen Sonntag, wurde der Trainer des SV Waldeck-Obermenzing 19 Jahre alt. Mit dem Abschneiden seiner Mannschaft war er zufrieden, obwohl diese im letzten und entscheidenden Gruppenspiel eine 0:3-Niederlage gegen den SC Fürstenfeldbruck bezogen hatte.

Beim Stand von 0:1 hatte der Brucker Schlussmann Leon Markert einen Strafstoß von Petros Kitsidis abgewehrt. Im Gegenzug fiel das 0:2, der Traum der Obermenzinger vom Semifinal-Einzug war passé. Schon die Teilnahme am Finalturnier allerdings war für den kleinen Verein aus dem Münchner Westen ein großer Erfolg, Platz sechs aller Ehren wert. Fanden auch Deppner und sein Co-Trainer Ludwig Weingarten, der sich derzeit beim Bayerischen Fußballverband (BFV) zum Sport- und Fitnesskaufmann ausbilden lässt. Weingarten ist ebenfalls erst 20, das Trainerduo scheint schon in jungen Jahren seine Berufung gefunden zu haben.

In der kommenden Saison werden sie gemeinsam die U 13 des SV Waldeck leiten. Im Tor wird dann wieder der im gesamten Turnierverlauf überzeugende Inigo Percy stehen, der auch als bester Schlussmann ausgezeichnet wurde. Ein sechster Platz beim Merkur CUP ist nicht das schlechteste Empfehlungsschreiben für eine große Trainer- und Torwartkarriere.

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