Hurra, das halbe Dorf ist da

Dabeisein war alles: Walpertskirchen (r.) gegen Unterpfaffenhofen-Germering.

Walpertskirchen reist mit zwei Bussen an und nimmt Fairnesspreis mit

Eigentlich war es allenfalls Ergebniskosmetik, als Adrian Alexy vom SV Walpertskirchen den 1:5-Anschlusstreffer gegen die SpVgg Unterhaching erzielte. Der Jubel im Mammendorfer Stadion hätte trotzdem lauter nicht sein können. Mit zwei eigens gecharterten Bussen und noch einigen privaten Autos sind die Walpertskirchner angereist. Neben Eltern und Großeltern wollten sich auch andere Fußballfreunde aus dem Ort dieses Ereignis nicht entgehen lassen.

Das erstmalige Erreichen des großen Merkur-CUP-Finales war für die 2000-Einwohner-Gemeinde Walpertskirchen eine Sensation. Zu verdanken haben sie es einem „Goldenen Jahrgang“. „Dass wir als kleiner Ort besser sind als die Städte im Landkreis Erding, das gibt es nur alle 20 oder 30 Jahre“, so Trainer Fritz Kreischer.

Gemeinsam mit zwei weiteren Spielervätern, Richard Alexy und Manfred Hötscher, sowie dem Spieler-Großvater Hans Gassner bildet Kreischer das Trainer-Quartett. So viel Unterstützung durch Betreuer und Fans gehört belohnt: Die Walpertskirchner wurden für ihren sympathischen Finalauftritt mit dem E.ON Fairnesspreis ausgezeichnet. Da war die Enttäuschung über Platz acht schnell verflogen.

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