Bezirksfinals B + C

Raus mit Applaus

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Tapfer gewehrt: Im zweiten Gruppenspiel des Bezirksfinale mussten sich die Peitinger Buben (blaue Trikots) Gastgeber Neufahrn knapp mit 0:1 geschlagen geben.

Die E-Junioren des TSV Peiting und der SG Reichling/Hofstetten haben den Altlandkreis Schongau beim Bezirksfinale im Merkur CUP würdig vertreten. Zur Qualifikation für das große Finale am Samstag, 16. Juli, reichte es aber nicht.

Raus mit Applaus. Die E-Junioren-Fußballer des TSV Peiting und der SG Reichling/Hofstetten haben den Einzug ins Finale des Merkur CUP verpasst. Die Reichlinger belegten beim Turnier in Germering den siebten Platz, die Peitinger wurden in Neufahrn ebenfalls Siebter. Der Merkur CUP ist das weltweit größte E-Junioren-Turnier seiner Art und wird vom Münchner Merkur und seinen Heimatzeitungen in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV) veranstaltet. Unterstützt wird der Wettbewerb von E.ON, CEWE, den Ensinger Mineral-Heilquellen und der Bavaria Filmstadt.

TSV Peiting 

Bis vor diesem Bezirksfinale in Neufahrn war „Verlieren“ für die Peitinger Buben fast zu einem Fremdwort geworden. In den Punktspielen hatten sie alle 13 Partien – zumeist haushoch – gewonnen. In der Vorrunde des Merkur CUP hatten sie alle Spiele gewonnen, im Kreisfinale blieben sie ebenfalls ungeschlagen. Diesmal aber gingen die Peitinger fast völlig leer aus. Drei Spiele gingen verloren, einmal gab’s ein Unentschieden, einmal einen Sieg nach Verlängerung. Eine etwas ungewohnte Situation für die erfolgsverwöhnten TSV-Kicker: „Oft haben wir heuer nicht verloren“, sagt Trainer Norbert Ostler. „In der Vorbereitung haben wir aber auch Testspiele gegen sehr starke Teams absolviert, gegen die wir nicht gewonnen haben. Wir wussten also schon, wie sich Verlieren anfühlt.“

Am Ende belegten seine Jungs den siebten Platz, was den Coach völlig zufriedenstellte: „Ich bin glücklich mit dem, was meine Spieler gezeigt haben. Alle Partien waren sehr knapp. Wir haben vielleicht ein bisserl zu viel Respekt vor den großen Namen gehabt, ansonsten wäre noch mehr drin gewesen“, so Ostler.

In der Gruppenphase verlor der TSV gegen den TuS Holzkirchen (1:2) sowie Gastgeber Neufahrn (0:1) und erkämpfte ein Remis gegen Dachau (2:2), das es bis ins Finale schaffte, dort aber dem TSV 1860 München unterlag (1:5). Im Spiel um Platz sieben feierten die Peitinger dann doch noch ihren ersten Turniererfolg. Gegen den Lenggrieser SC gewann der TSV mit 3:1 nach Verlängerung.

Reichling/Hofstetten

Die Reichlinger, Zweiter des Kreisfinals im Einzugsgebiet der Schongauer Nachrichten, erwischten beim Bezirksfinale in Germering einen vielversprechenden Start. Gleich zum Auftakt der Vorrunde erkämpften sie sich ein 0:0 gegen den SC Baldham-Vaterstetten, holten den ersten Punkt. Auch im Duell gegen den späteren Halbfinalisten TSV Murnau hielten die Burschen der Spielgemeinschaft gut mit, mussten sich nur knapp mit 0:1 geschlagen geben. Zum Abschluss der Vorrunde wartete dann noch der dickste Brocken auf die Reichlinger. Im Duell gegen den späteren Sieger SC Unterpfaffenhofen-Germering wehrte sich der SG-Nachwuchs nach Kräften, erzielte sein erstes Turniertor, musste aber letztlich eine 1:4-Niederlage einstecken.

Insgesamt reichte der eine Punkt aus der Vorrunde nur für das Spiel um Platz sieben. „Es wäre mehr möglich gewesen“, sagt Coach Franz Kaiser. „Aber schon die Tatsache, dass wir es erstmals ins Bezirksfinale geschafft haben, ist ein Erfolg für uns.“ Im Duell mit dem TSV Schäftlarn machten es die Reichlinger Buben dann richtig spannend, gewannen erst nach Achtmeterschießen mit 10:8.

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