Hoffentlich ausgeschlafen

+
mbitioniert: Der TSV Schäftlarn (hier eine Szene aus dem Kreisfinalspiel gegen Eurasburg-Beuerberg) und die DJK Waldram wollen im Merkur CUP-Bezirksfinale eine gute Rolle spielen.

E-Junioren aus Waldram und Schäftlarn spielen am Sonntag im Bezirksfinale – Namhafte Gegner

Die ersten beiden Schritte sind gemacht. Sprich die Vorrunde und das Kreisfinale beim 22. Merkur CUP sind absolviert. Nun folgt Schritt Nummer drei: das Bezirksfinale. Für die beiden teilnehmenden Mannschaften aus dem Verbreitungsgebiet des Isar-Loisach-Boten/Geretsrieder Merkur, den TSV Schäftlarn und die DJK Waldram, bedeutet dies sich auch überregional präsentieren zu können und gegen Teams zu spielen, auf die sie sonst im normalen Spielbetrieb nie treffen. Und genau darauf freuen sich TSV-Coach Daniel Feichtinger und das Waldramer Trainergespann Thomas Schumann und David Veselinovic. Sie sind sich einig: „Es ist schon toll, sich mit solchen Vereinen messen zu können.“

32 Mannschaften sind beim weltweit größten E-Juniorenturnier, das unsere Zeitung gemeinsam mit dem Bayerischen Fußballverband (BFV) und in Zusammenarbeit mit den Partnern E.ON, Ensinger Mineral-Heilquellen, CEWE und Bavaria Filmstadt austrägt, mittlerweile nur noch übrig. Diese kämpfen in vier Bezirksfinals um einen der begehrten acht Plätze für das große Finale am Samstag, 16. Juli, in Mammendorf (Landkreis Fürstenfeldbruck). Sich dafür zu qualifizieren, das wird aber für die Schäftlarner und Waldramer Nachwuchskicker ein schweres Unterfangen, denn die Gegner sind namhaft. Der DJK Waldram stehen in Warngau (Platz Am Flugplatz 1) in der Vorrunde des Bezirksfinales D (Gruppe 1), das an diesem Sonntag ab 13.30 Uhr ausgetragen wird, folgende Mannschaften gegenüber: SpVgg Altenerding, FC Garmisch-Partenkirchen und der SC Fürstenfeldbruck.

Trainer Thomas Schumann atmete zunächst erleichtert auf: „Damit gehen wir zunächst einmal dem FC Bayern München aus dem Weg.“ Die kleinen Bayern spielen in Gruppe 2. Aber: „Unsere Gegner sind absolutes Neuland für uns. Da kennen wir keinen.“ Schon das Erreichen des Bezirksfinales sei ein toller Erfolg, so Schumann. „Meine Jungs sind die ersten in der Waldramer Vereinsgeschichte.“ Hoffnung, zumindest ins Halbfinale zu kommen, macht der Waldramer Mittelstürmer Jakob Kleiber. Im Kreisfinale in Waldram machte er mit seinen beiden Toren (1:0 gegen die SG Wolfratshausen und 1:0 gegen Schäftlarn) die DJK zum Kreismeister. Nach der Saison wechselt er zur SpVgg Unterhaching. „Wenn wir den Sprung nach Mammendorf ins große Finale nicht schaffen, wird Warngau sein letzter Einsatz für uns sein“, sagt der Coach. Für ihn „sind die Favoriten im Bezirksfinale der FC Bayern München und der SC Fürstenfeldbruck.“

Zufrieden mit den bisher gezeigten Leistungen seiner Truppe ist Schäftlarns Trainer Daniel Feichtinger. „Meine Buben sind vom Merkur CUP so begeistert, da will natürlich jeder dabei sein und zeigen, was er kann. Einige waren auf einer Geburtstagsparty eingeladen, haben aber abgesagt. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“ Im Bezirksfinale in Unterpfaffenhofen will der Coach vor jedem Match die Taktik neu ausrichten. Er hofft, dass sein Team dies dann auch umsetzt. „Jetzt wünsche ich mir noch“, so Feichtinger, „dass meine Spieler am Samstag rechtzeitig ins Bett kommen, damit sie am Sonntag fit sind. Am Samstag spielt ja auch Deutschland gegen Italien bei der Europameisterschaft. Das will sich natürlich auch keiner entgehen lassen.“

Schirmherr der 22. Auflage des Merkur CUP ist wieder Philipp Lahm. Einst nahm auch der Ex-Nationalspieler mit der FT Gern an diesem Turnier teil. Darauf folgte eine steile Karriere. Weitere Beispiele sind Thomas Müller, Mats Hummels und Stefan Aigner.

Kommentare