Bezirksfinals C + D

Haching steht im großen Finale

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Informationen aus erster Hand: Die Spieler von Fortuna Unterhaching informieren sich im Münchner Merkur über das bisherige Turniergeschehen.

Die Bezirksfinals beim Merkur CUP sind gespielt. Wie erwartet vertritt die SpVgg Unterhaching den südlichen Landkreis am Samstag, 16. Juli, beim großen Finale in Mammendorf.

Als Zweiter des Bezirksfinales C hat sich die SpVgg Unterhaching für das große Finale des Merkur CUP am 16. Juli beim SV Mammendorf (Landkreis Fürstenfeldbruck) qualifiziert. Im Endspiel des in Unterpfaffenhofen ausgetragenen Bezirksfinales unterlag die SpVgg den Gastgebern 0:1. Festgemacht hatte die Mannschaft von Trainer Patrick Unterberger die Qualifikation mit einem 5:0 (3:0) im Halbfinale über den TSV Murnau. Dort hatten Marinus Erber und Luis Zrunek je zweimal getroffen, einmal war Moritz Dalpiaz erfolgreich. „Wir hatten Probleme, ins Turnier zu kommen“, kommentierte Unterberger das knappe 2:1 zum Start gegen den SV Wielenbach. Danach steigerte man sich. In den Gruppenspielen bekamen dies der FC Stern München mit 3:1 und der TSV Schäftlarn mit 10:1 zu spüren.

Als Spieler stand Niklas Lehmann selbst schon im großen Finale des Merkur CUP, den der Münchner Merkur zusammen mit dem Bayerischen Fußball-Verband sowie der Unterstützung von E.ON, Ensinger Mineral-Heilquellen, CEWE und Bavaria Filmstadt organisiert. So weiß er auch als Trainer des TSV Schäftlarn, wie sich das anfühlt, die Runde der großen Acht zu verpassen. Nachdem man in der ersten Partie gegen den FC Stern mit 0:2 verloren hatte, zeigte sich der TSV gegen den SV Wielenbach hoch überlegen. Doch trotz einer Vielzahl von Möglichkeiten sprang nur ein 1:1 heraus. „Da haben wir es versemmelt“, so Lehmann, der aber trotzdem stolz auf die Gesamtleistung seiner Mannschaft war. Dass man dann mit 1:10 der SpVgg Unterhaching unterlag, war der Enttäuschung zuzuschreiben. Immerhin verabschiedete man sich dank eines 11:10 im Achtmeter-Schießen über die SG Reichling als Siebter des Bezirksfinales in Unterpfaffenhofen. Freuen durfte man sich beim TSV schließlich noch über den Fairnesspreis.

„Ich bin sehr zufrieden“ resümierte Christian Joscht das Abschneiden von Fortuna Unterhaching beim Bezirksfinale D des Merkur-CUP in Warngau und fügte auf die grimmigen Seitenblicke seiner Spieler hinzu: „auch wenn die Buben ein bissl’ enttäuscht sind.“ Platz fünf hatten sich die Nachwuchskicker von der Fortuna vorgenommen und schlichen traurig vom Feld, als ihnen Altenerding mit dem 2:0 einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte. Doch der Trainer sah in dieser Niederlage keinen Grund zur Klage. Mit großem Kampfgeist war seine Mannschaft angetreten und hatte sich gut präsentiert. „Für uns als Underdog ist Platz sechs ein gutes Ergebnis“ betonte Joscht und bekam dafür immerhin Zustimmung von seinem Sohn Nikolaus.

Und dann dauerte es nicht lange und aller Frust war verflogen und die Fortunen in ihren strahlend orangen Trikots kickten auf dem Nebenplatz voll Feuereifer weiter, bis sich das Fußballfest nach einem langen Nachmittag langsam auflöste. Sportlich begonnen hatte der Tag für Fortuna Unterhaching mit dem Spiel gegen Gastgeber Warngau. Zweimal traf Basti Hilke, doch Warngau steckte nicht auf und erzielte unter lautstarkem Beifall einer imposanten Zuschauerkulisse die beiden Treffer zum 2:2-Endstand. Gegen den FC Bayern war erwartungsgemäß nichts zu holen, doch mit dem 0:3 hielt man das Ergebnis in respektablen Grenzen. Schließlich führte ein knappes 0:1 gegen Ebersberg ins Spiel um Platz fünf. Nach einem solchermaßen versöhnlichen Saisonausklang freut sich Christian Joscht mit der kompletten Mannschaft in die D-Jugend weiter zu gehen.

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