Bezirksfinals C + D

Endstation Bayern München

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Ein Traum, der zum Albtraum wurde: Waldram unterlag dem FC Bayern mit 0:5. Hier streckt sich DJK-Keeper Philipp Zoumis vergeblich.

Waldram und Schäftlarn scheiden aus – DJK-Coach stolz – TSV-Trainer ärgert sich

Aus, vorbei, schade! Bei der 22. Auflage des Merkur CUP haben die beiden fürs Bezirksfinale qualifizierten Teams aus dem Verbreitungsgebiet des Isar-Loisachboten/Geretsrieder Merkur die Überraschung verpasst. Der TSV Schäftlarn und die DJK Waldram konnten sich nicht fürs große Finale in Mammendorf am 16. Juli qualifizieren. Doch beide Mannschaften verabschiedeten sich erhobenen Hauptes aus dem Wettbewerb.

Der Wunsch des Schäftlarner Trainers Daniel Feichtinger, mit seinen neun- bis elfjährigen Fußballern den 72 Zentimeter hohen Siegerpokal beim großen Merkur CUP-Finale in die Höhe zu heben, hat sich in Unterpfaffenhofen nicht erfüllt. „Das Bezirksfinale hier war zwar ein wahnsinnig tolles Erlebnis, aber das Ergebnis stimmte nicht“, sagte der Coach. Seiner Meinung nach konnten seine Spieler zwar sportlich durchaus mithalten, sie wirkten aber ein wenig unkonzentriert und ließen zahlreiche Torchancen verstreichen. „Ich bin enttäuscht“, sagte Feichtinger. Gegen den FC Stern München gab es eine 0:2-Niederlage. Es folgte ein 1:1 gegen den SV Wielenbach (Torschütze: Felix Funk). Beim 1:10 (Torschütze: Maxi Weiß) gegen die SpVgg Unterhaching geriet der TSV jedoch in eine Torlawine. Was blieb, war der Kampf um Platz sieben gegen die SG Reichling/Hofstetten. Nach Abpfiff stand es 2:2 (Torschützen: Maxi Weiß und Felix Funk). Die Entscheidung fiel im Achtmeterschießen zugunsten des TSV Schäftlarn – ein kleiner Trost für Schäftlarns Trainer. Für die Spieler gab es dann doch noch ein Trostpflaster: Sie gewannen den E.ON-Fairnesspreis und erhalten dafür einen neuen Trikotsatz.

Das große Finale im Merkur CUP erleben auch die Waldramer E-Junioren mit ihren beiden Trainern Thomas Schumann und David Veselinovic nur noch als Zuschauer mit. Bei ihrem Bezirksfinale in Warngau verabschiedeten sie sich allerdings mit einer sehr guten Leistung und scheiterten eigentlich nur am FC Bayern München. Den ersten Punkt holte sich die DJK gegen die SpVgg Altenerding mit einem 0:0. „Trotzdem bin ich enttäuscht, denn wir waren klar besser“, ärgert sich Veselinovic. Gegen den FC Garmisch kam die Wende. Mit dem 4:1 (Tore: Alessio Lehmann/2, Jakob Kleiber und Robin Wagner) gab es auch noch einen Zusatzzähler. „Jetzt brauchen wir noch einen Punkt, um ins Halbfinale vorzustoßen“, rechnete Schumann. Und siehe da, das 0:0 gegen den späteren Finalisten Fürstenfeldbruck reichte. Kapitän Armin Mustafoski (10) jubelte: „Jetzt spielen wir gegen den großen FC Bayern. Egal, wie es endet, so ein Spiel bleibt unvergesslich.“

„Bisher sind wir ungeschlagen, und so soll es auch gegen Waldram bleiben“, sagte dagegen Bayern-Trainer Dominic Putzke (früher Spieler beim BCF Wolfratshausen). Wie eine Maus vor der Schlange, so bibberten die Waldramer Buben vor dem Anpfiff. Zur Pause führte der FCB 4:0. DJK-Coach Schumann: „Wir müssen uns steigern. Man kann verlieren, aber sich nicht kampflos aufgeben.“ Und siehe da, trotz drückender Überlegenheit der Bayern stand es beim Abpfiff nur 0:5. Im Platzierungsmatch gegen den TSV Ebersberg war offensichtlich die Luft raus – es endete 0:4 aus Waldramer Sicht. Schumann nahm es gelassen: „Schon die Qualifikation fürs Bezirksfinale war ein Erfolg. Da auch noch ins Halbfinale zu kommen, ist eine überragende Leistung. Da dürfen wir natürlich ein wenig feiern.“

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