Bezirksfinals A + C

Ehrenvoll ausgeschieden

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Ausgetrickst: Im Spiel um Platz 7 war der Huglfinger Nachwuchs (in gelben Trikots) chancenlos. Gegen das Team aus Oberföhring gab es eine 0:4-Niederlage.

Bezirksfinale: SV Wielenbach erreicht Rang sechs, der SC Huglfing wird Achter

Die E-Junioren des SV Wielenbach und des SC Huglfing haben den Altlandkreis Weilheim beim Bezirksfinale im Merkur CUP würdig vertreten. Zur Qualifikation für das große Finale am Samstag, 16. Juli, reichte es allerdings nicht: Die Weilenbacher belegten beim Turnier in Germering den sechsten Platz, die Huglfinger wurden in Berg Achte. Der Merkur CUP ist das weltweit größte E-Junioren-Turnier seiner Art und wird vom „Münchner Merkur“ und seinen Heimatzeitungen in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV) veranstaltet. Unterstützt wird der Wettbewerb von E.ON, CEWE, den Ensinger Mineral-Heilquellen und der Bavaria Filmstadt.

SV Wielenbach

Bis vor diesem Bezirksfinale in Germering war „Verlieren“ für die Wielenbacher Buben fast zu einem Fremdwort geworden. In den Punktspielen hatten sie elf von zwölf Spielen – zumeist haushoch – gewonnen. In der Vorrunde des Merkur CUP hatten sie alle Spiele gewonnen, ebenso im Kreisfinale. Diesmal aber gingen die Wielenbacher fast völlig leer aus. Drei Spiele gingen verloren, einmal gab’s ein Unentschieden. Eine ungewohnte Situation für die erfolgsverwöhnten SVW-Kicker: „Ans Verlieren müssen wir uns erst wieder gewöhnen“, sagte Trainer Stefan Schwaiger. Am Ende belegten seine Jungs den sechsten Platz, was den Coach nicht völlig zufriedenstellte: „Da wäre noch mehr drin gewesen“, so Schwaiger, „aber die Mannschaft hat nicht ihre gewohnte Leistung gezeigt“.

Im ersten Gruppenspiel gegen die SpVgg Unterhaching begannen die Wielenbacher jedoch sehr beherzt und gingen gegen den Turnierfavoriten in Führung. In der zweiten Hälfte drehten die Hachinger die Partie aber noch und gewannen schließlich mit 2:1. „Zum Ende hin ist uns etwas die Luft ausgegangen“, berichtete Schwaiger. Ein besonderes Lob verdiente sich Torhüter Fabio Grund, der sich gegen die Hachinger mehrfach auszeichnen konnte und laut Schwaiger als einziger Wielenbacher Spieler Normalform erreichte. Einen weiteren Dämpfer erhielt der SVW beim 1:1 gegen den TSV Schäftlarn. „Wir haben einige Chancen liegen lassen, und dann kassieren wir nach einer Ecke das dumme 1:1“, so Schwaiger. Danach war bei seinem Team die Luft raus, „wir konnten nicht mehr zulegen“, so Wielenbachs Coach. Nach dem 0:2 gegen den FC Stern München músste sich sein Team mit Rang drei in seiner Gruppe begnügen. Auch im Spiel um Platz fünf war dem SVW-Nachwuchs kein Erfolg vergönnt: Gegen den SC Baldham-Vaterstetten gab’s ein 1:3.

SC Huglfing

Die Huglfinger, Zweiter des Kreisfinals im Einzugsgebiet von „Weilheimer Tagblatt“ und „Penzberger Merkur“, hatten im Berger Bezirksfinale das Pech, gleich zum Auftakt der Vorrunde gegen den späteren Sieger SV Walpertskirchen (Kreis Erding) antreten zu müssen. Der SC-Nachwuchs wehrte sich nach Kräften, am Eende aber ging die Partie mit 1:3 verloren. Die Mannschaft „war noch nicht so recht wach“, wie Musiker Norbert Fähndrich („William’s Wetsox“) beobachtet hatte: Der Vater, dessen Zwillingssöhne Emerenz und Anselm beim SC mitwirkten, sah danach eine 1:2-Niederlage gegen den ASV Dachau und zum Abschluss der Gruppenphase ein verdientes 1:1-Unentschieden der Huglfinger gegen den SC Eintracht Freising, der sich für das Halbfinale qualifizierte. Insgesamt reichte dieser eine Punkt aus der Vorrunde jedoch nur für das Spiel um Platz 7, wo man gegen den FC Rot-Weiß Oberföhring mit 0:4 am Ende bei strömendem Regen und schon etwas ermattet ziemlich deutlich den Kürzeren zog. Auch wenn unterm Strich kein einziger Sieg und der letzte Platz bei diesem Turnier zu Buche standen, wirklich enttäuscht wird auf Huglfinger Seite aber niemand gewesen sein. Bereits die Teilnahmeberchtigung für das Bezirksfinale des Merkur CUP war für den SC das höchste der Gefühle. Für das Bezirksfinale hatten sich die Huglfinger nach 1997 und 2002 zum dritten Mal qualifiziert. 1997 gelang ihnen sogar noch der Sprung ins große Finale.

Einen Grund zur Freude hatten die Huglfinger am Ende aber doch noch: Sie waren die fairste Mannschaft und wurden mit dem E.ON-Fairnesspreis ausgezeichnet. Damit erhält der SC-Nachwuchs einen neuen Satz Trikots.

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