Pentenrieder erst im Halbfinale gestoppt

Bis zum Umfallen gekämpft: Die Pentenrieder Buben, hier Constantin Irzinger am Boden liegend, hängten sich voll rein
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Bis zum Umfallen gekämpft: Die Pentenrieder Buben, hier Constantin Irzinger am Boden liegend, hängten sich voll rein

TSV-Buben erreichen im Neufahrner Bezirksfinale Rang drei

Die E-Junioren des TSV Pentenried sind als letzte Würmtaler Mannschaft aus dem Merkur CUP ausgestiegen. Fast hätte es mit der Überraschung geklappt, letztlich scheiterte das Team aber im Halbfinale des Bezirksfinales B in Neufahrn und musste sich mit Rang drei zufrieden geben. Der TSV 1860 München und der TSV 1865 Dachau qualifizierten sich für das große Finalturnier.

Hätte man Ilhan Uysal, Trainer der Pentenrieder E-Junioren, vorher gesagt, dass seine Mannschaft den dritten Platz beim Bezirksfinale B des Merkur CUP, dem weltgrößten Fußballturnier für diese Altersklasse, holen würde, er hätte wohl sofort zugestimmt. Sieht man aber den Verlauf des Bezirksfinales am Samstagnachmittag in Neufahrn bei Freising, so wäre mehr drin gewesen für die TSV-Youngster. „Wir haben aber überhaupt nicht damit gerechnet, dass wir so weit kommen“, resümierte Uysal hinterher.

Nachdem die Pentenrieder den Lenggrieser SC zum Auftakt und nach einem Doppelschlag von Constantin Irzinger mit 2:0 geschlagen hatten, waren die Burschen in den grünen Jerseys auch im zweiten Match nicht zu stoppen und besiegten den Vorjahres-Gesamtsieger vom FC Ismaning nach Treffern von erneut Irzinger und Eric Vongehr ebenfalls mit 2:0 – damit war das Halbfinal-Ticket gelöst. Im letzten Vorrundenmatch gegen den späteren Sieger 1860 München hatte der TSV dann aber deutlich das Nachsehen und unterlag mit 0:3.

Im Halbfinale gegen Dachau 65 kam für die jungen Pentenrieder dann alles zusammen. Zum einen „vergaben wir zahlreiche Chancen“, analysierte Trainer Ilhan Uysal, zudem flog der Coach nach einem Wortgefecht mit Schiedsrichter Nico Stable vom Platz. Das brachte die TSV-Kicker vollends durcheinander. Solms Wittig gelang zwar der zwischenzeitlich 1:1-Ausgleichstreffer, Dachau zog aber davon und siegte am Ende mit 3:1.

Im kleinen Finale war Fortuna dann wieder auf Seiten der Pentenried. Zwar hatte Matteo Wadlinger den TSV zunächst in Führung gebracht, Xaver Schuler egalisierte aber erst für Holzkirchen. Im Achtmeterschießen hatten die TSV-Jungs die besseren Nerven und gewannen deutlich mit 5:2.

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