Hammergruppe erweist sich als zu hart für LSC

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Nichts zu holen: Gegen 1860 München zahlten die Lenggrieser (grüne Trikots) Lehrgeld.

Ordentlich geschlagen haben sich die E-Junioren des Lenggrieser SC am Samstagnachmittag beim Bezirksfinale in Neufahrn bei Freising. Trotzdem musste sich das Team von Trainer Hans Wasensteiner mit dem achten Platz begnügen.

Groß waren die Hoffnungen, ein wenig die Großen beim weltgrößten E-Junioren-Turnier zu ärgern. Allerdings starteten die Lenggrieser etwas nervös ins ersten Vorrundenspiel und mussten sich dem TSV Pentenried mit 0:2 geschlagen geben. „Da waren wir aber viel besser, vor allem in der ersten Halbzeit, hätten aber das Tor machen müssen“, analysierte Wasensteiner. In der zweiten Partie zahlte der LSC kräftig Lehrgeld: Gegen den Profinachwuchs vom TSV 1860 München war beim 0:5 nichts zu holen. Beim dem letzten Vorrundenspiel gegen den Merkur CUP-Sieger 2015 FC Ismaning hielten die Lenggrieser mit, kassierten aber auch da eine 0:2-Schlappe.

Im Spiel um Rang sieben gegen den TSV Peiting ließen beide Teams zunächst nicht viel zu, ein 0:0 war die Folge. Der LSC schnupperte am ersten Sieg, als Benedikt Hofer die Führung gelang. Doch Peiting kämpfte sich zurück und egalisierte durch Simon Oswald. Weil in der regulären Spielzeit kein weiterer Treffer fiel, musste die Entscheidung in der Verlängerung fallen. Da hatten die Lenggrieser kein Glück. Erst bekamen die Peitinger einen fragwürdigen Strafstoß zugesprochen, den Oswald sicher verwandelte. Dann erhöhte Nick Mitgefaller auf 3:1.

„Wir sind schon enttäuscht“, gab SC-Trainer Hans Wasensteiner zu. Um Platz fünf hätte man schon mitspielen können, jedoch habe man eine harte Vorrundengruppe erwischt. „Zudem waren meine Jungs recht aufgeregt.“  

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