Im Konzert der Fußball-Mächte

Sieger im Kreisfinale: Die E-Junioren des TSV Benediktbeuern mit (hi. v. li.) Co-Trainer Bert Eigner, Georg Dengg, Benedikt Sindlhauser, Jonathan Heiß, Eva-Maria Bertels, Elias Stempfl, Trainer Andi Kobbe, (vo., v. li.) Lauris Reyes van Zanthier (fehlt verletzt), Flori Huber, Fiona Rauscher, Matthias Dieser und Lion Willert.
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Sieger im Kreisfinale: Die E-Junioren des TSV Benediktbeuern mit (hi. v. li.) Co-Trainer Bert Eigner, Georg Dengg, Benedikt Sindlhauser, Jonathan Heiß, Eva-Maria Bertels, Elias Stempfl, Trainer Andi Kobbe, (vo., v. li.) Lauris Reyes van Zanthier (fehlt verletzt), Flori Huber, Fiona Rauscher, Matthias Dieser und Lion Willert.

TSV Benediktbeuern Außenseiter beim Bezirksfinale in Berg

Nicht nur bei der EM in Frankreich rollt am Wochenende der Ball. Auch der Merkur CUP geht weiter. In den vier Bezirksfinal-Turnieren werden die acht Teilnehmer für das große Merkur CUP-Finale gesucht. Im Bezirksfinale A beim MTV Berg treten am Samstag (ab 11 Uhr) die E-Junioren des TSV Benediktbeuern an, der Sieger des Kreisfinales des Tölzer Kurier.

„Wir haben schon fast mehr erreicht, als wir uns vorgenommen hatten. Alles was jetzt noch kommt ist Zugabe, die wir genießen wollen“, versichert Andi Kobbe. Der Beurer Trainer sieht seine Kicker als Außenseiter im Konzert der großen oberbayerischen Fußball-Mächte.

Auch wenn von den „unschlagbaren“ großen Drei, FC Bayern, 1860 München und SpVgg Unterhaching, keiner dabei ist, hat es die Vorrundengruppe der Beurer in sich: Neben dem Gastgeber müssen sich die Loisachtaler mit dem FC Rot-Weiß Oberföhring und dem SV Waldeck-Obermenzing auseinandersetzen. „Im Vergleich dazu, sind wir wirklich nur ein kleiner Dorfverein“, sagt Kobbe.

Doch er betont, dass seine Mädchen und Buben heiß auf das Bezirksfinale am Samstag sind: „Sie sind gut drauf, sie wollen unbedingt, wir werden uns nicht verstecken.“

Freilich muss der Coach am Samstag auf Lauris Reyes van Zanthier, „einen meiner drei stärksten Spieler“, verzichten. Nach einem schweren Unfall beim Gaudikick im Garten und mittlerweile vier Operationen liegt der kleine Mann nun seit über drei Wochen auf der Intensivstation im Krankenhaus. „Die Mannschaft hat das erstaunlich gut weggesteckt“, sagt Kobbe. „Wir können in Berg nur gewinnen und werden auch alles probieren.“

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