Mädchenturnier

Mit Schirm, Pool und Melone

Im Pool plantschen gegen die Hitze: Grafings Tanja Beck, Iris Cuka, Anna Teuschler und Paula Heilmann.

Unerbittlich brannte die Sonne auf die zehnund elfjährigen Mädchen herunter. Tapfer grätschten, köpften und sprinteten die Teilnehmer der zweiten Runde des Merkur CUP um die Mittagszeit durch den Glutofen von Huglfing.

Für die E-Juniorinnen des TSV Grafing zahlte sich die Plackerei bereits nach zwei Partien aus. Sie stehen „völlig überraschend“ für Trainerin Sarah Schindler im großen Finalturnier am Samstag in Schwabhausen. Ausgetragen wird der Merkur CUP in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fußballverband (BFV), unterstützt von den Sponsoren E.ON, CUP-Ausrüster uhlsport sowie Ensinger Mineralquellen. Als lokaler Partner fungieren die Raiffeisenund Volksbanken im Landkreis Ebersberg. Mit einem Torverhältnis von 10:1 Toren entschieden die Grafinger Fußballerinnen ihre „zugegeben leichtere Gruppe“ souverän für sich.

Sarah Schindler will durch dieses Eingeständnis die Leistung ihrer Mannschaft aber keinesfalls schmälern. „Letztes Jahr ist uns in der zweiten Runde noch manchmal die Düse gegangen. Heuer passiert uns das nicht.“ Im Gegenteil: Nach zwei überlegenen Siegen „wollten alle Abwehrspieler unbedingt mal in den Sturm, da wir eh schon durch waren“, schmunzelt Schindler über den Rollentausch im Abschlussspiel. Schindlers Erfolgsrezept für Hitzeschlachten: „Die Trinkpausen waren extrem wichtig. Nach den Spielen waren wir immer im Schatten und haben die Mädel mit Melonen versorgt.“ Dazu kam ein auserkorenes Lieblingsplatzerl ihrer Spielerinnen. „Wir mussten nie lange nach ihnen suchen, sondern nur zum aufgebauten Plantschbecken schauen.“

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