Mädchenturnier

Markt Schwaben scheitert knapp

Für die E-Juniorinnen der SpVgg Markt Schwabener Au platzte am vergangenen Wochenende der Traum vom großen Merkur CUP-Finale. Beim Vorentscheid in Schwabhausen fehlte den Mädchen der SpVgg nur ein einziger Treffer.

Frust kam bei Markt Schwabens Trainer Stephan Herrmann nach dem bitteren Aus im Zweitrundenturnier des Merkur CUP in Schwabhausen nicht auf: „Wir haben heute tollen Fußball gespielt.“ Die Anfangsschwäche der U11-Spielerinnen der SpVgg brachte sie am Ende um den verdienten Lohn und das Weiterkommen.

Das Ziel der Markt Schwabener Au wäre das große Finale der E-Juniorinnen am Samstag, 11. Juli (Austragungsort offen), gewesen. Der Sieger wird dann eine Woche später beim Finalturnier der Buben in Ebersberg (18. Juli) geehrt. Ausgetragen wird der Merkur CUP, das weltweit wohl größte Nachwuchsturnier für U11-Kicker seiner Art, in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fußballverband (BFV), unterstützt von den Sponsoren E.ON, CUP-Ausrüster uhlsport sowie Ensinger Mineralquellen. Als lokaler Partner fungieren die Raiffeisen- und Volksbanken im Landkreis Ebersberg.

„Drei dumme Gegentore im ersten Spiel“, so der SpVgg-Coach, machten die schwierige Aufgabe, unter die besten vier Teams zu kommen, nochmal anspruchsvoller. Die richtige Antwort nach der 0:3-Auftaktniederlage gegen die gastgebende TSV Schwabhausen gaben die Markt Schwabenerinnen im zweiten Spiel. Nach einem Zwei-Tore-Rückstand drehte Vera Funk auf. Die junge SpVgg-Angreiferin legte für Jasmin Töpel auf und traf aus der Distanz selbst zum 2:2-Endstand.

Die dritte und letzte Partie war laut Stephan Herrmann dann wieder „eine klare Angelegenheit“. Sein Team hätte sich gegen den favorisierten FC Fasanerie Nord (mit 75:5 Toren und 36 Punkten souveräner Liga-Meister) mit Kampf und Vera durchgesetzt. Sie traf wieder doppelt und sicherte den 2:0-Erfolg. Coach Herrmann richtete sich nach dem Turnier an seine Schützlinge: „Ich bin stolz auf euch, das war ein schöner Fußballtag.“

Ein kleiner Wehmutstropfen war die Verletzung von Valentina Mayer in der letzten Turnierminute. „Wir drücken die Daumen, dass es nicht so schlimm ist“, hatte Herrmann gehofft. Am Tag darauf gab es Entwarnung: kein Bruch, Valentina wird bald wieder mit ihren Kolleginnen kicken.

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