Kreis 17 - Mädchenturnier

Landkreistrio tritt in Moosinning an

Antonia Thewalt (l.) und ihre Grafingerinnen haben den Einzug in die zweite Runde bereits geschafft. Foto: sro

Baldham-Vaterstetten von Poing und Markt Schwaben favorisiert

Nachdem sich am ersten Merkur CUP-Turniertag der TSV Grafing für die nächste Runde qualifiziert hat, können es ihm am Sonntag, 26. April, die SpVgg Markt Schwabener Au, der TSV Poing und der SC Baldham-Vaterstetten mit ihren U 11-Mädchenteams beim weltweit größten Fußballturnier für E-Jugenfußballerinnen und -fußballer gleichtun. Ausgetragen wird der Merkur CUP in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fußballverband (BFV), unterstützt von E.ON, Merkur CUP-Ausrüster uhlsport sowie Ensinger-Mineralquellen.

Der Konkurrenzkampf in eben jener Gruppe 5, die der TSV Grasbrunn vervollständigt, ist riesig. Denn zwei der drei Mannschaften aus dem Landkreis sind in ihren Ligen noch ohne Niederlage. Die SpVgg Markt Schwabener Au ist in der Kleinfeld-Gruppe Kreis Isar/Donau mit zehn Siegen aus zehn Spielen unangefochtener Tabellenführer. Der SC Baldham-Vaterstetten erreichte im Kreis München in elf Partien zehn Siege und ein Unentschieden.

Bei dem Favoriten sind sich die Trainer der jeweiligen Teams einig: Der SC Baldham-Vaterstetten wird ganz groß gehandelt in der Gruppe 5 des Merkur CUP. So meint TSV Poing-Coach Gerry Wotrupa, dass „Baldham wohl die stärkste Mannschaft der Gruppe ist.“ Harald Witz von der SpVgg sieht die Baldhamerinnen auch „einen Tick besser und gefährlicher“ als die eigene Mannschaft. Die sich „aber doch gute Chancen auf’s Weiterkommen“ ausrechnen. Kein Wunder: Vergangenes Jahr haben die Mädels aus Markt Schwaben die Finalrunde in München erreicht. Generell sieht Witz seine Mannschaft „gut gerüstet und in einer guten Form“.

Alex Klinger, Coach des SCBV, sieht den Merkur CUP als eine „tolle Veranstaltung“. Seine Mädels würden sich „auf das Turnier freuen“, und sollen „einfach ihren Spaß am Fußball haben“. Trotzdem geht Klinger selbstbewusst in das hauseigene Turnier: „Ich sehe uns stark genug, um den Gruppensieg zu holen und weiter zu kommen.“ Die E-Juniorinnen, die „ein bis zwei Jahre jünger als die Mädels der anderen Teams“ sind , gehen „ganz entspannt in das Turnier“, so Klinger weiter.

Beim TSV Poing ist man bescheidener: „Meine Mädels sollen in erster Linie Spaß haben“, so TSVP-Coach Gerry Wotrupa. Der dreifache Familienvater ist einfach „froh, dass es solche Veranstaltungen jetzt auch für den Mädchenfußball gibt“. Sein Team wird „eher mit Außenseiterchancen“ antreten, da er die Baldhamerinnen und die Mädels der SpVgg stärker einschätzt. Die Poingerinnen werden „über das Kollektiv versuchen, das Maximum rauszuholen“, so Wotrupa. Und mit etwas Glück könne man „ja im Lostopf eventuell weiterkommen“. Denn die Drittplatzierten haben noch eine letzte Chance, wenn Fortuna einen weiteren Teilnehmer für die dritte Runde bestimmt. Los geht’s um 14.30 Uhr im Stadion an der Fichtenstraße in Moosinning.

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