Teamgeist lässt das Schmuckkästchen strahlen

Sorgten für bayerische Atmosphäre im Waldsportstadion: Martin Schedo, Vorstand des TSV Ebersberg mit Barbara Westermeyr, Verena Lohmayr, Vroni Soyer und Johanna Winhart (von links) vom Verein „Oberndorfer Dirndl“, die sich um die Bewirtung kümmerten.

Eiskaffee und Wassereimer: TSV Ebersberg präsentiert sich bestens vorbereitet für das heiße Finalturnier

Schon seit mehreren Wochen liefen beim TSV Ebersberg die Vorbereitungen für das Finale des Merkur CUP. Die zündende Idee für das Wohlergehen der 1000 Besucher kam aber erst am Vorabend des großen Tages: der Verkauf von Eiskaffee. „Eine unserer Helferinnen hatte den spontanen Einfall – und der Eiskaffee kommt super an“, freute sich Vorstand Martin Schedo, der Kopf des Organisationsteams im Verein. Kein Wunder, denn die Temperaturen im Ebersberger Waldsportstadion lagen am Samstag bei über 30 Grad.

Dass es an einem reibungslosen Finaltag auch ansonsten an nichts fehlte, war das Ergebnis von viel Teamgeist. Über 50 Ebersberger Vereinsmitglieder waren verteilt über den Tag als Helfer im Einsatz. Schedos wichtigste Unterstützer waren Cesar Perena, Florian Huber und Dominic Mayer aus der Fußballabteilung des TSV. Über Funkgeräte standen sie ständig in Kontakt miteinander.

Die Geräte hatte der Verein eigens für das Merkur CUP-Finale angeschafft. „Ein Turnier dieser Größe richtet man nicht alle Tage aus“, sagte Vorstand Schedo angesichts des größten E-Jugend-Turniers der Welt, „da braucht man Fachleute, die mit Rat und Tat zur Seite stehen.“ Nach Hilfe musste Schedo aber nie lange suchen. Die benachbarte Ebersberger Alm gab Tipps zur Bewirtung und stellte nebenbei 20 Kuchen zur Verfügung. Auch die Stadt Ebersberg und der Bauhof griffen unter die Arme, dazu der örtliche Partyservice und der Getränkemarkt. „Mehr Engagement hätte ich mir nicht wünschen können“, so Schedo.

Und auch das Wetter, ein wankelmütiger Begleiter der Merkur CUP-Finalturniere, spielte in diesem Jahr bestens mit. Strahlender Sonnenschein begrüßte die Zuschauer schon mittags im Waldsportstadion und hielt bis zum Abpfiff des Finales am frühen Abend. Damit die Sonne keine Opfer fordert, gab es für die Nachwuchsfußballer zahlreiche Erfrischungsstationen mit Getränken von Sponsor Ensinger Mineral-Heilquellen und am Spielfeldrand einige Eimer Wasser für die Trinkpausen. Die Zuschauer dankten vor allem für den Schatten, den die Tribüne des Ebersberger Schmuckkästchens ihnen spendete.

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