DJK Pasing im Pech

Voller Einsatz: Erst gegen Ende der Nachspielzeit kassierten die Pasinger E-Junioren gegen Dachau das 0:1. foto: ESC

0:1 fällt in der Schlussminute der Nachspielzeit im Halbfinale gegen TSV 1865 Dachau

Sie waren nach ihrem überzeugenden Auftritt im Kreisfinale des Merkur CUP 2015 am Samstag mit vielen Vorschuss-Lorbeeren zum Bezirksfinale A nach Bad Tölz gefahren. Doch am Ende standen die E-Junioren der DJK Pasing mit leeren Händen da, weil sie im Halbfinale mit 0:1 am TSV 1865 Dachau unglücklich gescheitert waren. Da waren die Pasinger Mini-Kicker sicher die traurigste Truppe auf dem Sportgelände des SV Bad Tölz, wo zwei der insgesamt acht Teilenehmer des großen Finales des von E.ON, uhlsport und Ensinger Mineral-Heilquellen unterstützten Turniers gesucht wurden.

„Natürlich bin ich enttäuscht, nachdem wir im Halbfinale so unglücklich ausgeschieden sind“, gab DJK-Coach Basti Menzel zu Protokoll. Unglücklicher hätte es kaum laufen können, wobei sich die taktische Maßnahme im Halbfinale, erst mal abwartend zu spielen, im Nachhinein wohl als Fehler erwies. Mit zwei klaren Siegen und einer knappen 1:2-Niederlage gegen den späteren Turniersieger TSV Herrsching waren die Pasinger mit sieben Punkten als Gruppenzweiter relativ sicher ins Halbfinale marschiert.

In der Gruppenrunde hatten sie noch munter nach vorne gespielt, gegen Dachau riskierten sie im Halbfinale nun aber so gut wie nichts. Zudem wurden die wenigen Torchancen, die sich ergaben, nicht genutzt. So endete die reguläre Spielzeit 0:0. In der Verlängerung wurde die DJK dann etwas angriffslustiger, doch der erlösende Treffer blieb aus. Dann die Schlussminute: Weder DJK-Keeper Philipp Keller noch ein Verteidiger gingen entschlossen genug zum Ball, ein TSV-Stürmer spritzte dazwischen, und die Kugel rollte zum Siegtreffer für Dachau in die Maschen. „Wenn man den entscheidenden Treffer in der letzten Minute kassiert, dann ist das schon mehr als Pech“, grummelte Menzel. „Dachau hatte doch in der gesamten Partie nicht eine echte Torchance“, so der Pasinger Übungsleiter. In der Begegnung um Platz drei überwog dann die Enttäuschung über das Ausscheiden, so dass dem 0:4 gegen den ESV-Penzberg keine große Bedeutung zugemessen wurde.

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