Geislings Glücksbringer: Vitus Eicher

Gegenwart und Vergangenheit: Die einzigen Langengeislinger Torhüter, die jemals das Kreisfinale des Merkur CUP gewannen: Louis Rotert (l.) und Vitus Eicher.

 „Tipps für den Louis? Naaa. In der Gruppenphase drei Mal zu Null, das ist überragend. Der ist jetzt schon viel souveräner als ich es damals war“, sagt Vitus Eicher und lacht.

Der Torwart von 1860 München war am Samstag live dabei, als sich Keeper Louis Rotert und seine Teamkollegen vom FC Langengeisling zu seinen Erben machten. „Wir hatten am Vormittag Training. Mir tut alles weh, der Moniz lässt uns ganz schön schwitzen. Jetzt bin ich froh, mal wieder daheim zu sein“, sagte der Geislinger Glücksbringer, der 2000 zur letzten FCL-Mannschaft gehörte, die das Kreisfinale gewann. Im Bezirksfinale wurde er dann von Spähern der Münchner Löwen entdeckt. „Der Merkur CUP war das größte Turnier überhaupt für mich. Ich durfte es dreimal erleben, das war gigantisch“, erinnert sich der 23-Jährige.

Da passte es natürlich, dass er sein Kreisfinale mit Langengeisling damals gegen den TSV Dorfen spielte. „Schon lustig, dass es für die Jungs jetzt auch gleich gegen Dorfen geht“, sagte Eicher vor dem Endspiel, als er zusammen mit den Geislinger Nachwuchskickern schon einmal das Achtmeterschießen übte. „Wir haben damals 1:0 gewonnen. Das schafft ihr auch oder?“, fragte er. „Ja sicher. Mindestens“, antworteten Ludwig von den Stemmen, Guy Jorge und Philipp Hellemann.

So kam es dann auch – 3:0 gewann Langengeisling das Endspiel. „Das war beeindruckend. Klasse gespielt“, adelte Eicher die Spieler.

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